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"ProRad" fordert Radweg im Nettetal

Wann kommt ein Radweg im Nettetal, fragen die Mitglieder von "ProRad - Region Mayen", denn Radler leben gerade auf dieser Strecke gefährlich!
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Thomas Eggen (links) und Hans-Peter Siewert treten für einen Radweg im Nettetal in die Pedale.

Thomas Eggen (links) und Hans-Peter Siewert treten für einen Radweg im Nettetal in die Pedale.

"Es ist jammerschade, dass das attraktive Nettetal nicht fahrradfreundlich ausgebaut ist", so der Vorstand des Vereins "ProRad - Region Mayen, bei einem Ortstermin am Kloster Helgoland. Leider sei es bei der Sanierung der L 83 vor ein paar Jahren versäumt worden eine Radspur mit anzulegen, die eine gefahrlose Befahrung der landschaftlich schönen Strecke ermöglicht hätte. "ProRad" schwebt eine Anbindung an den bereits vorhandenen Weg vom Stadion über das Freizeitzentrum vor. Die Grundstücksgrenze des Klosters, dessen Besitzer ebenfalls einen Radweg unterstützen würde, reicht fast bis zur Brücke vor der Hammesmühle. Von dort könnte die Route als kombinierter Rad- und Fußweg bis zur Brücke hinter Schloss Bürresheim geführt werden. Die Radfahrer könnten dann über die Brücke nach Nitztal abbiegen. Dadurch wäre auch der Stadtteil Nitztal per Rad besser mit Mayen verbunden. Hans-Peter Siewert, Vorsitzender des Vereins, hat angemerkt, dass dieses Projekt gute Chancen hätte über das europäische Leader-Projekt finanziell gefördert zu werden. "Im Moment sind das alles nur Träume aber manchmal werden Träume auch wahr", so Siewert. Auch sein Stellvertreter Thomas Eggen ist der Meinung, dass, wenn alle Beteiligten diese Radverbindung wirklich wollen, eine Realisierung sicher möglich ist. Als erste kurzfristige Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheit der Radfahrer sollten Hinweise für die Autofahrer aufgestellt werden, dass Radfahrer auf der Strecke zu erwarten sind. Von Vereinsmitgliedern würden immer wieder äußerst gefährliche Situationen geschildert. Die Autofahrer hielten sich auf der kurvenreichen Strecke leider nicht immer an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen. Radfahrer würden durch waghalsige Überholmanöver extrem gefährdet. Themenfoto: Archivwww.facebook.com/prorad.mayen