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Weniger Arbeitslose

Im Landkreis Mayen-Koblenz waren zum Monatsende sind hier 3.946 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet – 60 weniger als im September und 530 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 auf 3,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 3,9 Prozent.
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Unterschiedlich ist die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen des Sozialgesetzbuches (SGB), in denen die Arbeitslosigkeit geregelt ist. Im Rechtskreis des SGB III - also bei jenen Menschen, die meist noch nicht länger als ein Jahr arbeitslos sind und zur Gemeinschaft der Arbeitslosenversicherung gehören – werden in der Stadt 903 arbeitslose Menschen gezählt. Das sind 13 weniger als im August und 86 weniger als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II,  dem jene Arbeitslosen zugeordnet sind, die von den Jobcentern betreut werden und auf Grundsicherung angewiesen sind, sank die Arbeitslosigkeit unter den Koblenzern in den letzten vier Wochen um 38 auf 2.671. Vor einem Jahr waren in diesem Rechtskreisen 4 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. In der Stadt gehören damit zurzeit gut 25 Prozent der Arbeitslosen zum SGB III, knapp 75 Prozent zum SGB II. Im Landkreis sinkt die Zahl der Arbeitslosen im SGB III um 83  auf 1.718; im SBG II steigt sie um 23 auf 2.228. Vor einem Jahr waren im Rechtskreis SGB III 113 und im Rechtskreis SGB II 417 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. 43,5 Prozent der Arbeitslosen sind dem SGB III und damit der Arbeitsagentur zugeordnet, 56,5 Prozent dem SGB II und damit dem Jobcenter. Der Zahl der arbeitslosen Menschen steht in der Region nach wie vor eine relativ hohe Zahl an offenen Stellen gegenüber. Im Oktober gingen beim Arbeitgeberservice 512  Stellenangebote aus der Stadt und 590 aus dem Landkreis ein. Insgesamt zählt die Agentur damit in und um Koblenz zurzeit 4.178 gemeldete Stellen – 537 mehr als vor einem Jahr. Die aktuellen Zahlen belegen, dass der Arbeitsmarkt in der Region nach wie vor stabil ist, meint Frank Schmidt, der Leiter der Agentur Koblenz-Mayen. „Zwar erwarten wir mit Einzug des Winters ansteigende Arbeitslosenzahlen, doch das sind nur die üblichen saisonalen Schwankungen.“ Wann und wie stark sich der Winter auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen werde, könne derzeit allerdings niemand sagen, betont Schmidt. „Das hängt allein vom Wetter ab – und das ist ja bekanntermaßen ziemlich unberechenbar.“ Foto: Archiv