Jutta Kruft

Winfeldleuchten am Samstag, 7. Januar

Kottenheim. Klimaneutrale Illumination im Mühlsteinrevier RheinEifel in Kottenheim.
Bilder
Das Kottenheimer Winfeld erstrahlt in vielen Farben.

Das Kottenheimer Winfeld erstrahlt in vielen Farben.

Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

Auf Grund der anhaltenden Klimakrise in Deutschland werden Denkmäler, Kirchen, Burgen und Schlösser nicht mehr oder nur noch selten beleuchtet. Auch Events mit Beleuchtungen finden kaum noch statt oder sehen sich zum Teil heftiger Kritik ausgesetzt.

Lichtkünstler Peter Baur, der schon verschiedene Objekte wie die Burg Eltz oder den Königsstuhl in Rhens in den schillerndsten Farben erstrahlen ließ, wird an verschiedenen Stationen die Besonderheiten des Winfelds einzigartig illuminieren. Ob ehemalige Grubenkräne oder Loren, ob basaltene Abbauwände oder Findlinge, alles wird in ein magisches Licht getaucht und kann nun in der Dunkelheit auf eine ganz besondere Art und Weise erlebt werden.

Mit dem Einsatz von sogenannten Hybridspeichern, hocheffizienten und sparsamen LED-Leuchten, sowie Akku-Lautsprechern und Akku-Leuchtmitteln konnte damit nicht nur der Stromverbrauch auf ein geringes Maß reduziert werden, sondern alle Speichermedien werden vorab mit einer dafür installierten Photovoltaikanlage (einer sogenannten Inselanlage) mit Sonnenlicht geladen. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Pilotprojekt des Lichtkünstler, sondern um eine dauerhafte und richtungsweisende Investition mit der zukünftig alle Stromspeicher geladen werden, die bei einem der vielen anderen Events eingesetzt werden. Der darüber hinaus erzeugte Strom wird zum Heizen von Büro und Lager verwendet.


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