Altes Denkmal erstrahlt in neuem Glanz

Nach aufwendiger Renovierung wurde das Heiligenhäuschen an der Pfarrkirche St. Hubertus in Roetgen, im Rahmen einer kleinen Feier, wiederaufgestellt.
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Vertreter des Heimat- und Geschichtsvereins Roetgen sowie der Pfarre St. Hubertus freuen sich über die erfolgreiche Restaurierung des Heiligenhäuschens an der Hauptstraße zwischen Kirche und Pfarrheim. Foto: Zara Mainz

Vertreter des Heimat- und Geschichtsvereins Roetgen sowie der Pfarre St. Hubertus freuen sich über die erfolgreiche Restaurierung des Heiligenhäuschens an der Hauptstraße zwischen Kirche und Pfarrheim. Foto: Zara Mainz

von Zara Mainz 2015 hatte der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins (HeuGeVe) Roetgen beschlossen, sich etwas mehr um die Roetgener Kleindenkmäler zu kümmern. Ursprünglich standen in Roetgen sechs solcher Heiligenhäuschen, die zusammen mit einem Kapellchen in der Lammerskreuzstraße, einen Freilandkreuzweg bildeten, wie er früher in fast allen katholischen Dörfern vorhanden war. Doch zwei der Heiligenhäuschen mussten den Straßenbaumaßnahmen, in den 1850er Jahren, weichen. Der Bildstock an der St. Hubertus Kirche, aus dem Jahre 1744, war sehr in die Jahre gekommen und laut HeuGeVe-Vorsitzenden Franz Schroeder nicht mehr stabil. Er stellte sogar eine Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Im Dezember 2018 erfolgte der Abbau des maroden Bildstocks und über den Winter 2018/19 wurde, bei Steinmetz Ralf Kauper in Roetgen und Metallbau Martin Krings in Monschau, fleißig an dem Denkmal gearbeitet. Für Steinmetzmeister Ralf Kauper nahm der Bildstock insgesamt über 70 Arbeitsstunden in Anspruch. Die Kosten für die Renovierung betrugen ca. 5000 Euro und konnten dank der Spendenbereitschaft vieler HeuGeVe-Mitglieder, Lionsclub und Rotarier gedeckt werden. Weitere Restaurierungsmaßnahmen alter Denkmäler sind bereits geplant - so für das Lammerskreuz oder das Gedenkkreuz Münsterbildchen aus dem Jahr 1825.