»Auf einen Techniker wartete ich vergebens«

»Die werben mit einem Glasfaser-Ausbau für Schmidt, bekommen aber keinen normalen Telefonanschluss repariert.« Erika Lauscher ist richtig sauer auf die Deutsche Telekom.
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Erika Lauscher hat ihren Humor nicht verloren, auch wenn sie von der Telekom genervt und über fehlendes Telefon verärgert ist. Foto: T. Förster

Erika Lauscher hat ihren Humor nicht verloren, auch wenn sie von der Telekom genervt und über fehlendes Telefon verärgert ist. Foto: T. Förster

Seit dem 29. Mai - mittlerweile also drei Wochen - hat sie weder Telefon noch Internet. »Bei dem großen Unwetter ist scheinbar am Verteilerkasten etwas kaputt gegangen«, mutmaßt die 69-Jährige aus mehreren Gesprächen mit den Servicemitarbeitern des Telekommunikationsanbieters. Zeitweise seien rund 150 Haushalte in Schmidt ohne Telefon und Internet gewesen. Auch von einem Blitzeinschlag oder Kabelbruch durch Bauarbeiten war die Rede.

Kein Technker, nur Vertragsabschluss

»Ich habe unzählige Telefonate geführt und mehrere Termine vereinbart, an denen ein Telekom-Mitarbeiter vorbei kommen wollte«, ist Lauscher genervt. Doch statt eines Technikers, der in der Froitscheider Straße den Fehler beheben könnte, flatterte nur eine Auftragsbestätigung für eine »Computerhilfe« ins Haus. »Die habe ich nie gebucht, aber das bekommen sie scheinbar hin«, ist Lauscher verärgert und hat direkt Widerspruch eingelegt. Unter dem Druck, dass sich die Medien des Themas annehmen, ist nun tatsächlich ein Techniker ausgerückt: Der Router ist durch Überspannung kaputt gegangen, eine Sache von wenigen Minuten.
Für diesen Monat wird sie ihre Telefonrechnung nicht bezahlen. Lauscher: »Vielleicht ist das denen ja eine Lehre...«