Thomas Förster

Die »Neue« ist in der Region verwurzelt

Simmerath. Ute Bauer leitet das GenoEifel-Büro für die Region Simmerath.
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Ute Bauer (li.) und Corinne Rasky freuen sich, künftig das Hilfe-Helfer-Netzwerk für den Bereich Simmerath, Monschau und Roetgen zu pflegen und auszubauen. Foto: Niemi/GenoEifel

Ute Bauer (li.) und Corinne Rasky freuen sich, künftig das Hilfe-Helfer-Netzwerk für den Bereich Simmerath, Monschau und Roetgen zu pflegen und auszubauen. Foto: Niemi/GenoEifel

Foto: GenoEifel

Simmerath. Christin Haack ist gekommen, um sich zu informieren, wie man als Helferin aktiv werden kann. Undine Sonntag-Zwirnmann stand mit ihrem Rollator schon vor der Türe, um nach einer Begleitung ins Klinikum nach Aachen zu fragen. Es ist viel los an diesem Dienstagmorgen im GenoEifel-Büro für die Region Simmerath, das sich im Simmerather Rathaus befindet.

Ute Bauer lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie ist die Neue im Team der GenoEifel und besetzt jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr das GenoEifel-Büro in Simmerath. Ute Bauer hatte über die Zeitung erfahren, dass diese Stelle vakant war. Obwohl sie gerade 70 Jahre alt geworden ist – ein Alter, das man ihr nun wirklich nicht ansieht – war sie auf der Suche nach einer Tätigkeit. »Mir fiel zuhause die Decke auf den Kopf. Und da ich gerne Menschen helfe, habe ich mich sofort auf diese Stelle beworben«, beschreibt sie ihre Motivation, sich in der GenoEifel zu engagieren. »Außerdem«, schmunzelt sie, »sehe ich hier viele meiner ehemaligen Kunden wieder. Der Umgang mit ihnen hat mir schon sehr gefehlt.«

Tatsächlich hat Ute Bauer über 30 Jahre lang in der Ahorn-Apotheke und der Linden-Apotheke in Simmerath als Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) gearbeitet. Durch diese Tätigkeit kennt sie nicht nur Land und Leute bestens, sondern hat auch Erfahrung im wichtigen digitalen Bereich. Beste Voraussetzungen also, die derzeit 145 Menschen zu betreuen, die sich im Hilfe-Helfer-Netzwerk der GenoEifel im Bereich Simmerath, Monschau und Roetgen engagieren. Geht es nach Ute Bauer, dürfen es gerne noch einige mehr werden. Dabei werde sie gerne mithelfen, »denn wenn ich eins kann, dann ist es die Unterhaltung und der Umgang mit Menschen«, lacht sie.

Privat wohnt Ute Bauer in Menzerath, ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern und freut sich über ihre zwei Enkel. Sie ist tierlieb und vielfältig ehrenamtlich tätig, unter anderem auch als langjährige Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Steckenborn. »Sie ist«, freut sich Corinne Rasky, Projektkoordinatorin der GenoEifel, »eben bestens vernetzt.«

Für sie ist ihre neue Mitarbeiterin ein Glücksfall: »Wir haben nach einer Person gesucht, die nicht nur vom Konzept der Generationengenossenschaft überzeugt ist, sondern sich auch vor Ort auskennt, mit Leuten umgehen kann und in der Region verwurzelt ist.« All diese Voraussetzungen erfülle Ute Bauer.

Das sah auch Undine Sonntag-Zwirnmann so. »Hoffentlich bleibt sie uns noch lange erhalten«, lobte sie die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der »Neuen«.

Zu erreichen ist Ute Bauer jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr im GenoEifel-Büro Simmerath, Tel.: 01573/7003958 oder E-Mail: simmerath@GenoEifel.de.

Das Hauptbüro der GenoEifel in Kall ist erreichbar unter Tel.: 02441/888 61, E-Mail: info@GenoEifel.de, Internet: www.genoeifel.de


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