Digitalisierung der Schulen

Digitalisierung an den Schulen ist 2021 wichtiger denn je. Auch die StädteRegion Aachen arbeitet deshalb schon seit längerem daran, ihre eigenen Schulen fit für die Zukunft zu machen. Konkret bedeutet das für die Schulen in der Trägerschaft der StädteRegion Investitionen von rund 14,5 Millionen Euro. Davon sind zwischenzeitlich schon 3,8 Millionen Euro ausgegeben worden.
Bilder
Der Leiter des städteregionalen Immobilienmanagements, Sander Lutterbach (l.), und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier freuen sich, dass die Digitalisierung an den Schulen der StädteRegion vorankommt.

Der Leiter des städteregionalen Immobilienmanagements, Sander Lutterbach (l.), und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier freuen sich, dass die Digitalisierung an den Schulen der StädteRegion vorankommt.

Die StädteRegion Aachen ist Trägerin aller neun Berufskollegs an zehn Standorten auf ihrem Gebiet sowie von sieben Förderschulen, einer Schule für Kranke, der Abendrealschule und dem Weiterbildungskolleg. Das Geld fließt sowohl in die Verkabelungsarbeiten (Daten- und Lichtwellenkabel) als auch die aktiven Komponente (Switche) und die Endgeräte (z.B. interaktive Tafeln). »Bei der Digitalisierung an den Schulen handelt es sich um eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Hier sind wir alle gefordert, die vielen guten und sinnvollen Fördertöpfe des Bundes und Landes für ganz konkrete Projekte vor Ort einzusetzen«, sagt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Das Immobilienmanagement hat schon früh in Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung, den Schulen und dem IT-Dienstleister (regio iT) festgelegt, welche Standards eingehalten werden. So ist konkret der Netzwerkausbau auf 1.000 Mbit pro Sekunde und die Verlegung von Daten- und Lichtwellenkabeln nach neuestem Standard vorgesehen. Zudem wird ein flächendeckendes WLAN in allen Lehrräumen und Sporthallen sowie ein »Tafelmodul« (mit einem Anschluss für Präsentationstechnik) umgesetzt. Neben den infrastrukturellen Maßnahmen können alle Schulen im Rahmen ihrer Medienkonzepte in Absprache mit der Schulverwaltung Endgeräte besorgen. Das sind beispielsweise iPads, Laptops, Computer, oder Tablets. Auch Präsentationstechnik wie interaktive Tafeln, Beamer und Bildschirme und digitale Arbeitsgeräte wie 3D-Drucker, aber auch CNC-Fräsen können gefördert und beschafft werden. Das Gesamtvolumen hierfür liegt derzeit bei 1,5 Mio. € und wird aus den Fördermitteln getragen. Für die Endgeräte steht zusätzlich zu dieser Summe nun außerdem noch die Förderung aus dem Sofortausstattungsprogramm für die Schüler und Lehrkräfte zur Verfügung. Bis Mitte 2023 sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein.