Britta Scheffen

Einigkeit im Rat

Monschau. In der letzten Stadtratssitzung in Monschau zeigten die Fraktionen Einigkeit. Alle möchten sich für den Erhalt der Mädchenrealschule einsetzen.
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Nicht nur getrommelt, auch gekämpft wird in der Politik für eine Monschauer Realschule.

Nicht nur getrommelt, auch gekämpft wird in der Politik für eine Monschauer Realschule.

Foto: Britta Scheffen

Die CDU-Fraktion hatte einen Antrag zum Erhalt der bischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula gestellt, dem auch die anderen Fraktionen folgten. CDU-Fraktionsvorsitzender Hilmar Weber stellte das besondere Engagement der Eltern und Schülerinnen heraus und regte ein Gespräch mit dem Schulzweckverband an, um »gemeinsam die vorgetragenen Lösungsansätze zu besprechen«.

Werner Krickel (Bündnis 90/ Die Grünen) glaubt, dass eine Trägerschaft durch das Generalvikariat sehr unwahrscheinlich ist. Da im Falle einer öffentlichen Trägerschaft der Schulverband zuständig sei, bat er die Bürgermeisterin, als Vorsitzende des Verbands, um zeitnahe Einberufung einer Sondersitzung. »Wir sollten rasch im Schulverband mit den anderen Kommunen sprechen«, so Krickel.

Matthias Steffens (CDU) als Vorsitzender des Bildungsausschusses unterstütze den Vorschlag von Werner Krickel, so schnell wie möglich eine Versammlung des Schulverbands einzuberufen: »Wir alle sehen das große öffentliche Interesse und wir sollten schauen, dass wir auch geschlossen und einig mit einer Stimme sprechen und gemeinsam für die Kinder in unserem Stadtgebiet kämpfen.«


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