Thomas Förster

Elektroautos und Pedelecs am Rursee 

Rurberg. »Rursee eMobil« am 4. September mit 40 Modellen, Probefahrt, Beratung und den »Domstürmern«
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Peter Zimmermann, Bürgermeister Bernd Goffart, David Lulley (Team elektromobilität der Stawag) und Ortsvorsteher Sander Lutterbach freuen sich auf das siebte »Rursee eMobil« am Sonntag, 4. September.

Peter Zimmermann, Bürgermeister Bernd Goffart, David Lulley (Team elektromobilität der Stawag) und Ortsvorsteher Sander Lutterbach freuen sich auf das siebte »Rursee eMobil« am Sonntag, 4. September.

Foto: Thomas Förster

Rurberg (Fö). Das Thema polarisiert in Zeiten von teureren Energiepreisen, höherem Energiebedarf und Klimawandel. »Als wir 2015 das erste Mal hier waren, hatten wir eine beschauliche Ausstellungsfläche vor der Rursee-Touristik. Am Sonntag präsentieren sich zehn Autohäuser mit 40 Modellen auf der Festwiese am Eiserbachsee - dazu gibt es auch noch Pedelecs in unterschiedlichsten Ausführungen.« Wahrlich einen Run erlebt seit Jahren die STAWAG-Veranstaltung »Rursee eMobil«, für die Eventmanager Peter Zimmermann die Werbetrommel rührt. Die siebte Auflage lockt am Sonntag, 4. September, nach Rurberg.

Fördermöglichkeiten, Reichweiten, Ladezeiten und vieles mehr - das sind die Themen, über die die Experten der Stawag die Besucher informieren. »Wir verlegen unser Aachener E-Store quasi für einen Tag an den Rursee und bieten auch Infos zur Ladeinfrastruktur für Zuhause«, David Lulley von der STAWAG, Team elektromobilität voraus. »Wallboxen gibt es auf dem Land verhältnismäßig etwa in doppelt so vielen Haushalten wie in der Stadt.« Daher sei der Fokus der Stawag auch die Ladeinfrastruktur so auszubauen, dass man dort laden kann, wo man auch mit dem Fahrzeug steht. Also zu Hause, auf der Arbeit oder am Supermarkt.

»Alle Ladesäulen in der Gemeinde sind aktuell defizitär«, weiß Simmeraths Bürgermeister Bernd Goffart. Sobald jedoch der Bedarf steige, werde auch die Infrastruktur im öffentlichen Raum ausgebaut. »Modernde Mobilität und Klimaschutz sind in unserer Gemeinde, die 174 Prozent des Strombedarfs regenerativ erzeugt, hoch aktuelle Themen«, so Goffart weiter.

»Wir zeigen gemeinsam mit den Autohäusern der Region interessierten Gästen 40 verschiedene Elektromodelle und bieten Probefahrten an«, so Zimmermann. Vorgestellt werden volleketrische und hybride Fahrzeuge vom Kleinwagen über Mittel- und Oberklasse bis hin zu Transportern.

Probefahrt auf zwei und vier Rädern

Von 11 bis 18 Uhr können Elektromobile nicht nur auf vier, sondern auch auf zwei Rädern getestet werden. In Kooperation mit eifelRAD werden Pedelec-Touren angeboten - auch Mountainbikes oder Lastenräder stehen zur Probe bereit. »Das Ambiente ist wichtig für eine Kaufentscheidung«, glaubt auch Rurbergs Ortsvorsteher Sander Lutterbach, dass die Stimmung am Rursee der Elektromobilität in der Eifel einen weiteren Schub verleihen wird.

Während sich die jungen Gäste auf einer Hüpfburg austoben können, wird für das leibliche Wohl aller Gäste gesorgt. Und die »Domstürmer« stehen für druckvollen Sound und fühlen sich gleichermaßen bei eingängigen Ohrwürmern, Texten mit Tiefgang, Wortwitz und Ironie zuhause. Ab 15 Uhr werden sie musikalisch unterhalten.


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