anw

Freude am Leben kehrt zurück

Wer mit Freude durchs Leben geht ist glücklich. Doch während der Corona-Pandemie wurde die eigene Lebensfreude getrübt. Isoliert von Freunden und ohne kulturelle Events oder einem schönen Abend im Restaurant hat man den Alltag über sich ergehen lassen. Doch so langsam kehrt die Freude zurück.
Bilder
Der Lockdown ist beendet und viele Menschen fühlen sich wieder glücklicher, seitdem sie wieder mit Freunden ausgehen und  Freizeitangebote wahrnehmen können. Foto: yanlev/123rf

Der Lockdown ist beendet und viele Menschen fühlen sich wieder glücklicher, seitdem sie wieder mit Freunden ausgehen und Freizeitangebote wahrnehmen können. Foto: yanlev/123rf

»Wenn das Publikum mit einem Strahlen im Gesicht tanzt und singt, dann ist das ein besonderer Moment, in dem ich Gänsehaut bekomme und mir sage: ‚Das ist es, darum machst du Musik!‘«, erzählt Jürgen Mersch von der Band »Volljaas«. Doch diese Momente existierten während des Lockdowns nicht mehr. Umso mehr haben sich die fünf Vollblut-Musiker aus dem Monschauer Land gefreut, als kürzlich eine Anfrage für ein Auftritt im DGH Biergarten in Kesternich kam. »Noch nie kam so schnell von allen Musikern ein deutliches ‚JA!‘ für den sehr kurzfristigen Termin.
Die Superstimmung beim Auftritt wurde dann vom Sieg der deutschen Mannschaft bei bestem Sommerwetter getoppt«, schwärmt Jürgen Mersch.
In Schmidt hat Astrid Ritter besonderen Mut bewiesen und das Restaurant »eine Linde« eröffnet. Mit der Übernahme des Familienbetriebs habe sie schon länger geliebäugelt.  In der Corona-Zeit haben sich die Planungen dann konkretisiert, es wurden Geschäftspartner gefunden. Große Unterstützung habe sie auch von ihrer Familie und besonders ihrem Bruder erhalten. So hat sie den Sprung ins kalte Wasser gewagt und führt nun ein besonderes Restaurant, das höchsten Wert auf Qualität legt und die Menschen zusammen bringen möchte. »Wir haben noch sehr viele Ideen und möchten unseren Gästen auch im kulturellen Bereich etwas bieten, wie zum Beispiel Salsa-Tanzkurse oder Lesungen«, erklärt Ritter.
Natürlich war die Freude auch riesig bei Stefan Banzet, dem Ersten Vorsitzenden beim TV Konzen. »Als es endlich wieder auf den Platz, die Laufbahn oder in die Turnhalle gehen durfte war die Trainingsbeteiligung in vielen Sparten hoch. Den Mitgliedern hat der Sport und damit auch der Ausgleich zum Alltag gefehlt hat«, so Banzet. Dadurch sei die  Stimmung im Verein durchweg positiv. »Meine Hoffnung ist, das unser Vereinsleben nicht nochmal komplett zum Erliegen kommt. Ein Verein lebt von der Aktivität. Ich denke in unserer Gesellschaft ist ein Verein ein großer Treffpunkt zum sozialen Austausch. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass unsere Mitglieder Zuversicht haben und vernünftig mit den Regeln der Pandemie umgehen«.