Thomas Förster

Für Katastrophe besser wappnen

Städteregion. Sander Lutterbach wird Koordinator Hochwasserrisiko-Management

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Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier (li.) gratuliert Sander Lutterbach zu seiner neuen Funktion. Der derzeitige Leiter des Immobilienmanagements der StädteRegion Aachen soll künftig als »Koordinator Hochwasserrisiko-Management« geeignete Strukturen schaffen, um präventiv für künftige Hochwasser- und Starkregenereignisse gewappnet zu sein.

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier (li.) gratuliert Sander Lutterbach zu seiner neuen Funktion. Der derzeitige Leiter des Immobilienmanagements der StädteRegion Aachen soll künftig als »Koordinator Hochwasserrisiko-Management« geeignete Strukturen schaffen, um präventiv für künftige Hochwasser- und Starkregenereignisse gewappnet zu sein.

Foto: Holger Benend

Region. Um präventiv für künftige Hochwasser- und Starkregenereignisse gewappnet zu sein, haben die Mitglieder des Städteregionstages Ende März die Einrichtung einer gemeinsamen interkommunalen Arbeitsgruppe »Regionales Hochwasserrisikomanagement« beschlossen und der Berufung eines Koordinatoren Hochwasser bei der StädteRegion Aachen zugestimmt. Sander Lutterbach, derzeit Leiter des Amtes für Immobilienmanagement, wird diese wichtige Aufgabe in Zukunft wahrnehmen. »Sander Lutterbach ist als Bauingenieur mit besonderer Expertise im Wasserbau sehr gut für diese Aufgabe qualifiziert. Aufgrund seiner vernetzenden und kommunikativen Fähigkeiten ist er absolut der richtige Kandidat für diese herausfordernde Aufgabe.«

Um im Sinne eines Risikomanagements künftig gut aufgestellt zu sein, sollen flächendeckend Risiken sowie Präventivmaßnahmen ermittelt, bewertet und umgesetzt werden. Im Fokus stehen hierbei die Vernetzung und Koordination der vielfältigen Aktivitäten und Akteure, für die eine optimale Managementstruktur erforderlich ist. »Ich freue mich auf die neue Aufgabe«, sagt Sander Lutterbach und fügt hinzu: »In der neuen Struktur kann auch die Arbeit des unmittelbar nach dem Hochwasserereignis gestarteten Hochwasser-Resilienz-Projekts fortgeführt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Kommunikation der präventiven Maßnahmen gegenüber der Bevölkerung. Bereits Mitte Mai sollen erste Kommunikationsformate starten.«

Der Wasserverband verfügt bereits über eine Stabsstelle »Hochwasserrisikomanagement«, deren Schwerpunkt im Bereich Gewässer liegt und die durch das kommunale Pendant ergänzt werden soll. Lutterbach soll eine bündelnde Funktion für das Gebiet der StädteRegion Aachen haben und eng mit den regionsangehörigen Kommunen und dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER) zusammenarbeiten.