Jagd auf Wildschweine

Gemeinsam mit Nationalpark-Nachbarn will die Nationalparkverwaltung Eifel im Bereich des Hetzinger Waldes die Wildschweinpopulation verkleinern – dazu findet am Samstag, 7. November eine Drückjagd statt.
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Auch um das Risiko einer Ausbreitung der für Wild- und Hausschweine tödlichen Afrikanischen Schweinepest zu mindern, sollen die Wildschweinbestände klein gehalten werden. Foto: H. Pieper

Auch um das Risiko einer Ausbreitung der für Wild- und Hausschweine tödlichen Afrikanischen Schweinepest zu mindern, sollen die Wildschweinbestände klein gehalten werden. Foto: H. Pieper

Weil Fahrzeuge mit über die Straße wechselnden Tieren zusammenstoßen könnten, wird die Landesstraße 246 zwischen Schmidt und Brück an diesem Tag zwischen 10 und 14 Uhr vollständig gesperrt. Bereits einige Tage im Vorfeld weisen vor Ort Schilder auf die Sperrung hin - für den Straßenverkehr sind Umleitungen ausgeschildert. Milde Winter und das praktisch unerschöpfliche Nahrungsangebot führen zu einer starken Vermehrung von Wildschweinen – so auch in der Nordeifel. Das zeigt sich immer wieder in Form massiver Schäden, die Wildschweine außerhalb des Waldes auf landwirtschaftlich genutzten Flächen und in Gärten verursachen. Gleichzeitig begünstigen hohe Bestände an Wildschweinen die Gefahr einer Ausbreitung der für Wild- und Hausschweine tödlichen Afrikanischen Schweinepest (ASP), die mittlerweile auch in Deutschland aufgetreten ist. Auch im Nationalpark Eifel ist deshalb eine Reduzierung der Wildbestände notwendig.