Thomas Förster

Kindergarten für den »Übergang«

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Ehe es mit viel Spaß in die Kita (hier die Kita »Wackelzahn« in Roetgen) geht, müssen alle Kinder aus Baesweiler und der Nordeifel, die im kommenden Sommer einen Platz brauchen, noch bis zum 15. Januar online angemeldet werden.

Ehe es mit viel Spaß in die Kita (hier die Kita »Wackelzahn« in Roetgen) geht, müssen alle Kinder aus Baesweiler und der Nordeifel, die im kommenden Sommer einen Platz brauchen, noch bis zum 15. Januar online angemeldet werden.

Foto: Barbara von Rey

Vorläufer für Neubaugebiete in der Gemeinde Simmerath wird in Modulbauweise auf dem Gelände des Berufskollegs errichtet - Anmeldungen zum neuen Kita-Jahr bis zum 15. Januar.

Simmerath/Region (Fö). Die Kapazitäten der Kindergärten im Simmerather Gemeindegebiet sind vielerorts an ihren Grenzen angelangt. Nicht nur personell wird es knapp, auch räumlich besteht teilweise Handlungsbedarf. Daher ist es unstrittig, dass Neubaugebiete wie „Meisenbruch“ in Simmerath und „Hasselfuhr“ in Lammersdorf auch mit einer neuen Kindertagesstätte geplant werden.

Da sich die Erschließung verzögert, aber viele Familien bereits vor Bezug des eigenen Hauses ihren Lebensmittelpunkt in die Gemeinde Simmerath verlagern, handelt nun das städteregionale Amt für Familie und wird einen Kindergarten in Modulbauweise auf dem Gelände des Berufskollegs errichten. Dort sei die Erschließung gewährleistet und ein Außenspielgelände vorhanden.

Für den Zentralort Simmerath liegen für das nächste Kindergartenjahr bereits jetzt - weit vor Ende des Anmeldezeitraumes am 15.01.2023 - für 41 freiwerdende Plätze 40 Anmeldungen vor.

In Lammersdorf gibt es mit 28 Anmeldungen doppelt so hohen Bedarf wie die 14 freiwerdenden Plätze.

Auch in den Einzugsbereichen Rollesbroich, Einruhr/Rurberg/Woffelsbach und Ei-cherscheid/Dedenborn zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die vorhandenen Plätze nicht ausreichen werden, wobei der zusätzliche Bedarf in jedem der Orte unterhalb einer Gruppe liegt.

Vor diesem Hintergrund haben nun Kinder- und Jugendhilfeausschuss, später dann Städteregionsausschuss die Errichtung einer zentralen Vorläufereinrichtung für Simmerath beschlossen, die mindestens bis zur Realisierung der KiTa Hasselfuhr bestehen bleibt und dann in dieser Einrichtung aufgehen soll. Die KiTa Hasselfuhr wird in zeitlicher Hinsicht als letzte fertig.

Die KiTa wird vor dem Hintergrund der Entwicklung des Bedarfs für U3-Kinder mit vier Gruppen für Kinder im Alter ab einem Jahr bis zum Schuleintritt geplant. In Abhängigkeit vom Bedarf können 65 bis 80 Kinder betreut werden, davon 20 bis 24 Kinder im Alter unter drei Jahren.

Für den Betrieb der Übergangs-Kindertagesstätte sind 15 Stellen für pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte, Leitungskräfte, Servicehelfer und Vertretungskräfte erforderlich. Es gibt also noch weitere Baustellen.

Alle Eltern, die in Monschau, Roetgen und Simmerath wohnen, sollten sich den 15. Januar 2023 vormerken. Bis zu diesem Termin können sie ihre Kinder noch für die Kindertagesbetreuung ab dem nächsten Kita-Jahr, das am 1. August 2023 startet, anmelden. Die Anmeldung für alle Kitas und Tagespflegepersonen erfolgt über ein Online-Portal auf www.staedteregion-aachen.de/kita-anmeldung. Nur für Anmeldungen, die über dieses Portal bis zum 15. Januar 2023 eingehen, ist sichergestellt, dass diese Meldungen erfasst und weiterverarbeitet werden. Im Portal können Familien sich außerdem über die verschiedenen Träger, die einzelnen Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege sowie die voraussichtlichen Kosten informieren. Dort werden auch häufige Fragen zum Anmeldeverfahren (»FAQ«) beantwortet.

Zuziehende Eltern müssen vor einer Bedarfsmeldung Kontakt mit der Servicestelle Kindertagesbetreuung der StädteRegion aufnehmen, um für das Verfahren freigeschaltet zu werden. Die Servicestelle ist per Mail (kitaeltern@staedteregion-aachen.de) oder unter Tel. 0241/5198-5112 erreichbar. Eltern werden gebeten, bei ihrer Anmeldung möglichst mehrere Einrichtungen angeben und auch direkt eine Priorisierung vornehmen. So können Wünsche bei der Platzvergabe noch besser berücksichtigt werden.

Die StädteRegion weiß, dass für viele Familien ein Betreuungsplatz existenziell wichtig ist und sie unternimmt alles in ihrer Macht Stehende, um alle Kinder in eine Betreuung zu vermitteln. In den Fällen, wo dies nicht auf Anhieb gelingt, werden die Kita-Leitungen und die Fachkräfte des Jugendamtes mit den Eltern individuelle Lösungen finden.


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