Günther Sander

Neues Outfit für das »Kreuz im Wiedevenn«

Einweihung des seit 1987 in der Roetgener Denkmalliste befindlichen Kreuzes

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Bei der Einweihung des „Kreuzes im Wiedevenn“ zeigten sich Ralf Kauper, Jorma Klauss, Werner Cosler, Rolf Wilden und Dr. Marion Behrendt-Höhne über das gelungene Werk erfreut.

Bei der Einweihung des „Kreuzes im Wiedevenn“ zeigten sich Ralf Kauper, Jorma Klauss, Werner Cosler, Rolf Wilden und Dr. Marion Behrendt-Höhne über das gelungene Werk erfreut.

Foto: Günther Sander

Roetgen (der). Zu einer kleinen Feierstunde hatte sich Heimat- und Geschichtsvereins eingefunden, galt es doch, die Einweihung des »Kreuz im Wiedevenn«, das »generalüberholt wurde und in neuem Glanz erstrahlt, einzuweihen. Vorsitzender Werner Cosler hieß besonders Bürgermeister Jorma Klauss willkommen, der ihm die Denkmalplakette des Landes NRW aushändigte. Cosler erwähnte, dass Kreuze als Symbole des christlichen Glaubens auch für ein Stück Heimat stehen.

Heimatgefühle lasse auch das »Kreuz im Wiedevenn« aufkommen, es bringe ebenfalls schöne Erinnerungen. Er sei froh darüber, dass der Heimat- und Geschichtsverein (HeuGeVe) sich in Roetgen um den Erhalt älterer Denkmäler und Kreuze kümmere. Dr. Marion Behrendt-Höhne (Pfarre St. Hubertus) segnete das restaurierte Kreuz ein und Rolf Wilden, Geschäftsführer und Pressewart des HeuGeVe, brachte die Geschichte über das Kreuz in Erinnerung. »Es ist nicht das Lammerzkreuz«, sagte er, das »Kreuz im Wiedevenn« sei lange schon an der Ecke Hauptstraße/Lammerkreuzstraße angesiedelt. Dort habe bis 1850 eine kleine Kapelle mit Altar und Steinkreuz gestanden. Beim Bau der Roetgener Straßen zwischen 1850 bis 1860 stand das Kapellchen beim

Anlegen der heutigen Hauptstraße im Weg, es wurde abgerissen. Nur das alte Kreuz stellte man bei Seite. Durch Flechtenbefall aber wurde die Schrift auf Kalkstein biologisch angegriffen und zerstört. Das Kreuz befindet sich als Denkmal Nr. 48 (vom 7. April 1987) in der Roetgener Denkmalliste.

Zur Finanzierung der Restaurierung durch die Roetgener Firma Ralf Kauper betonte Rolf Wilden, dass »Leader« 80 Prozent der Kosten erstattet habe.

Die restlichen 20 Prozent wurden von HeuGeVe-Mitgliedern gespendet, wofür Wilden sich besonders bedankte, ebenso bei der Gemeinde Roetgen.

Der Kalksteinsockel enthält eine kleine Granittafel mit Informationen über das alte Schriftbild und die Geschichte des Kreuzes. Lob und Dank von Wilden ging an Ralf Kauper für die gute geleistete Arbeit.

www.heugeve-roetgen.de