Radweg wird vervollständigt

Einerseits merkte man Einruhrs Ortsvorsteher Christoph Poschen die Freude an, wozu sich allerdings aufgrund der kurzfristigen verkehrsmäßigen Auswirkungen ein kleiner Wermutstropfen mischte. Nach aktuellem Stand beginnt Straßen.NRW am 13. Juli mit der Vollsperrung der B 266 zwischen Einruhr und dem Abzweiger nach Erkensruhr, um dort das fehlende Stück des schon lange gewünschten Rad- und Gehweges zu erstellen.
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Der am Ortsausgang von Einruhr endende Fuß-/Radweg wird bis zum Abzweig nach Erkensruhr in der Zeit vom 13. Juli bis 24. Juli verlängert. Laut Ortsvorsteher Christoph Poschen führt dies auch zu einer touristischen Aufwertung. In der Bauphase erfolgt eine Vollsperrung der B 266 in Richtung Schleiden.

Der am Ortsausgang von Einruhr endende Fuß-/Radweg wird bis zum Abzweig nach Erkensruhr in der Zeit vom 13. Juli bis 24. Juli verlängert. Laut Ortsvorsteher Christoph Poschen führt dies auch zu einer touristischen Aufwertung. In der Bauphase erfolgt eine Vollsperrung der B 266 in Richtung Schleiden.

Die Vollsperrung soll dann bis zum 24. Juli dauern. Man gelangt im Sperrzeitraum also weder von Einruhr noch von Erkensruhr aus auf die B 266 in Richtung Schleiden. Falls die Bauarbeiten zügiger vorangehen, wird die Vollsperrung natürlich eher aufgehoben. Bisher endete der Rad-/Gehweg kurz hinter der Bushaltestelle am Ortsausgang. Wer in Richtung Erkensruhr wollte musste als Radfahrer oder Fußgänger die B 266 nutzen, was durchaus lebensgefährlich werden konnte. Laut Poschen bestehen die Pläne für die Anbindung an Erkensruhr schon seit rund 20 Jahren. »Wenn die Baumaßnahme abgeschlossen ist, können Fußgänger und Radfahrer sicher von Einruhr nach Erkensruhr gelangen.« Dies sei auch aus touristischer Sicht eine Bereicherung und werde auch vom Nationalpark begrüßt.
Die Gemeinde Simmerath nutzt im Übrigen die Vollsperrung, um die Verbindungstraße zwischen der B 266 und Erkensruhr instandzusetzen. Während der Baumaßnahme wird der Fahrzeugverkehr von und nach Erkensruhr/Hirschrott ausschließlich über den Wirtschaftsweg (»Köttelchesweg«) geführt, wo früher die Postkutsche verkehrte. Der Verkehr wird dabei durch eine Ampel geregelt.