Thomas Förster

Rheinlandtaler für Konrad und Benedikt Schöller

Landschaftsverband zeichnet Vater und Sohn für ehrenamtliches Engagement aus

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Karin Schmitt-Promny, stellvertretende Vorsitzenden des Landschaftsverbands Rheinland, überreichte den Rheinlandtaler an Benedikt (l.) und Konrad Schöller. Foto: Möller

Karin Schmitt-Promny, stellvertretende Vorsitzenden des Landschaftsverbands Rheinland, überreichte den Rheinlandtaler an Benedikt (l.) und Konrad Schöller. Foto: Möller

Foto: Möller

Schmidt/Simmerath. Der Landschaftsverband Rheinland zeichnet Konrad Schöller aus Schmidt und Benedikt Schöller aus Simmerath für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Rheinlandtaler in der Kategorie Kultur aus.

Konrad Schöller und sein Sohn Benedikt setzen sich langjährig für die Aufarbeitung und Vermittlung von regionaler Zeitgeschichte in der Nordeifel ein. Dazu bedienen sie sich eines breiten Spektrums unterschiedlicher Formate: Sie veranstalten u.a. Vorträge und Exkursionen, konzipieren fachwissenschaftliche Ausstellungen und entwickeln Gestaltungsvorschläge für zeitkritische Erinnerungsorte. Ihr Themenschwerpunkt liegt insbesondere auf der Zeit des Nationalsozialismus, deren Erforschung in der Nordeifel noch viele Lücken aufweist. Eine Besonderheit ihrer Forschungsarbeit ist, dass sie das regionale Kriegsgeschehen nicht auf Aspekte reiner Kriegsoperationen verengt, sondern stets in den zeithistorischen Gesamtkontext einordnet.

Neben ihrer Forschungstätigkeit widmen sich Vater und Sohn besonders der didaktischen Vermittlung der Regionalgeschichte an Kinder und Jugendliche. Seit 2012 existiert ihr Projekt „Regio Oratio“, welches als Bildungsträger für den außerschulischen Lernort Hürtgenwald anerkannt ist. Benedikt und Konrad Schöller verfügen über ein großes Netzwerk aus verschiedenen Stiftungen, NS-Dokumentationsstellen, Gedenkstätten und Schulen, um in anschaulicher und tiefergehender Weise über die Zeit des Nationalsozialismus in der Nordeifel aufzuklären.

Die Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

www.geschichtswerkstatt-nordeifel.de


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