Rockiger Start mit Jethro Tull

Einen Auftritt nach Maß legte die legendären Band Jethro Tull mit nicht minder legendären Frontmann Ian Anderson zur Eröffnung der Monschau-Klassik. In der ausverkauften Arena an der Burg präsentierte sich der Star des Abends von der ersten Sekunde an englisch-extravant: Tanzend wie ein Faun betrat der gebürtige Schotte die Bühne.
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Zusammen mit seiner Band brachte der prominente Gast eine Fülle von der vergangenen 50 Jahre, die seine Karriere schon dauert, mit nach Monschau, Titel wie „Locomotive Breath“, die auch heute noch bei den Zuhörern zünden. Ein druckvoller Gesamtklang, in starkem Maße geprägt und vorwärts getrieben durch das Flötenspiel des Leaders, trug schließlich dazu bei, dass die Tribünen unter den rockigen Klängen – modernisierte Bach-Melodien inklusive – regelrecht zu vibrieren schien.

Besondere Mischung beim Monschau Festival

Die Synthese aus Klassik und Moderne, um die es den Festival-Programmmachern in diesem Jahr mehr denn je bemüht sind, war so schon im ersten Konzert der 19. Ausgabe präsent.