Thomas Förster

Was passiert, wenn der Wald brennt?

Erkensruhr. Anwohner der Orte in direkter Nähe zum Nationalpark sorgen sich um den Brandschutz
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Die idyllischen Rurtalorte sind von reichlich Wald umgeben - gerade das Totholz im Nationalpark birgt eine hohe Brandgefahr. Helmut Kaulard und Christoph Poschen werben um Information, was im Ernstfall zu tun ist.

Die idyllischen Rurtalorte sind von reichlich Wald umgeben - gerade das Totholz im Nationalpark birgt eine hohe Brandgefahr. Helmut Kaulard und Christoph Poschen werben um Information, was im Ernstfall zu tun ist.

Foto: Thomas Förster

Erkensruhr (Fö). »Die Bilder vom verheerenden Waldbrand im Harz haben unsere Bevölkerung unruhig gemacht«. Daher fordern die Ortsvorsteher von Einruhr und Erkensruhr, Dedenborn und Hammer, Christoph Poschen und Helmut Kaulard, die Öffentlichkeit über mögliche Brandschutzkonzepte zu informieren.

»Die - für die Zukunft immer häufiger zu befürchtende - Trockenheit, das im Nationalpark vorhandene Totholz und die teils unmittelbare Nähe zur Wohnbebauung verlangen ein zwischen der Feuerwehr und dem Nationalpark Eifel abgestimmtes Konzept für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall eines größeren Brandes im Nationalpark«, erklären die Beiden. Insbesondere müsse die Befahrbarkeit des Geländes mit Löschfahrzeugen gewährleistet sein, womöglich sei auch die Anlegung von Löschteichen sinnvoll.

Erkensruhr etwa sei vom dichten Wald des Nationalparks umschlossen. »Vielleicht ist es sinnvoll, Schneisen um die Wohnbebauung zu bilden, wie es sie entlang der Hauptverkehrsstraßen im Nationalpark bereits gibt«, so Helmut Kaulard.

Bürgermeister Bernd Goffart wurde nun aufgefordert, die Fachleute von Nationalpark und gemeindlicher Feuerwehr in den Rat einzuladen, um die Sorgen der Bevölkerung durch gezielte Information zu minimieren.


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