...weil der Wettbewerb so viel Spaß macht

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Willkommene »Auszeit« für die Juroren: Bei der Bereisung von Mützenich wurde Imker Joachim Call besucht, der einen Naturgarten hat, von dem viele träumen. Foto: T. Förster

Willkommene »Auszeit« für die Juroren: Bei der Bereisung von Mützenich wurde Imker Joachim Call besucht, der einen Naturgarten hat, von dem viele träumen. Foto: T. Förster

»Wir wollen den Kontakt halten und 2020 wieder voll durchstarten.« Franz Müller, Ortskartell-Vorsitzender und Tausendsassa in den Vereinen Mützenichs, hat reichlich Erfahrung mit Juroren, die die Zukunftsfähigkeit der Dörfer unter die Lupe nehmen. Als Titelverteidiger ist der Vennort diesmal außer Wertung und wurde dennoch besucht.
Mützenich (Fö). Konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung, wirtschaftliche Entwicklung (inkl. Landwirtschaft), soziales und kulturelles Dorfleben, Baugestaltung, Grüngestaltung und Dorf in der Landschaft - diesen Kriterien mussten Franz Müller und Ortsvorsteherin Jacqueline Huppertz in diesem Jahr nur bedingt Platz einräumen. Zwar wurde der Imagefilm, der zum Landeswettbewerb 2015 erstellt worden war, gezeigt und eine Rundfahrt durch und um den Ort unternommen.
Bleibenden Eindruck hinterließ bei der Jury jedoch ein Abstecher zu Imker Joachim Call. Er führte die Fachleute durch sein eindrucksvolles Kleinod, in dem vieles naturbelassen ist. Er erzählte von den vielen Facetten, die zum Imkern wichtig sind, wie dunkler und heller Honig entsteht - welche Blütenpracht die Bienen benötigen und dass es ihnen in »preußisch sterilem« Garten oft schwierig sei, überhaupt noch genug Nahrung zu finden.
»Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2020, auch wenn wir dann nur wenig Zeit für dieses tolle Fleckchen Erde haben werden«, stellte Kommissionsleiterin Andrea Drossard von der Städteregion Aachen fest. Und für diese Dorfbereisung gab es sicherlich Bonuspunkte...