1 Kommentar

Bernkastel-Kues: ein Zeichen für die Veranstaltungsbranche

VG Bernkastel-Kues. Stadt beteiligt sich mit der Illumination der Burg Landshut an der „Night of Light“

In ganz Deutschland sind in der Nacht auf Dienstag, 23. Juni, Gebäude oder markante Bauwerke aus den jeweiligen Regionen oder Städten mit roter Beleuchtung angestrahlt worden. In Bernkastel-Kues ist es das Wahrzeichen der Stadt, die Burg Landshut, gewesen.

Mit der bundesweiten Illumination soll auf die dramatische Situation in der Veranstaltungsbranche aufmerksam gemacht werden. Alle Großveranstaltungen sind bis Ende Oktober untersagt. Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagentur, Catering, Bühnenbau, Eventlocation, Messegesellschaft Kongresscenter, Tagungshotel, Konzertveranstalter, Künstler und Einzelunternehmer haben durch die Veranstaltungsverbote ihre gesamten Auftragsbestände verloren.

"Von Seiten der Stadt wissen wir, was dies für einige Unternehmen bedeutet. Wir arbeiten mit vielen aus der Region zusammen, die uns mit ihrem Knowhow bei unseren Festivitäten unterstützen. Da geht es um Existenzen. Von daher wollen wir mithelfen durch die Illumination der Burg auf die Situation aufmerksam zu machen", so Stadtbürgermeister Wolfgang Port.

Den Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft geht es darum, ein leuchtendes Mahnmal zur Rettung ihrer Branche zu setzen. Sie fordern einen Branchendialog mit der Politik, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden.

Bei der Illumination der Burg Landshut haben die Firmen PRO MUSIK und EventFocus & TonpowerEvents mitgewirkt.

(red)

Artikel kommentieren

Kommentar von Michael Zilz
Korrekt !!!