Nichts zu holen für Irmenach in Welling

Kleinich.  Beim 27:27 43 Sekunden vor dem Ende hatte die HSG Irmenach / Kleinich / Horbruch im Handball-Rheinlandligaspiel zumindest noch die Chance auf einen Punkt oder gar zwei. Es folgte allerdings ein Fehlabspiel, der Konter des TV Welling, danach noch einmal ein Angriff, der sich in der TV-Deckung festrannte - 27:29 (12:16) unterlag die HSG in der Eifel.

Dabei ging es gut los. Über 2:4 und 3:6 konnten die Hunrücker eine Führung heraus werfen, die Abwehr griff, folglich gewann man auch Bälle, konnte kontern. Danach aber zerbrach zusehends die Stabilität im Defensivverband, standen die HSG'ler meist alleine im Zweikampf. Und das war gegen Wellling, das einen sehr rustikalen Angriffshandball bevorzugt und gnadenlos in jede minimale Lücke zog, nicht erfolgreich. So drehte der Gastgeber das Spiel, traf viermal in Folge zum 7:6, holte über 13:9 eine 16:12 Pausenführung. "Wir haben in der Pause noch einmal geklärt, wie wir die Hauptdinge in der Abwehr lösen müssen", berichtete Trainer Matthias Kornes, der dann auch sah, wie sein Team erneut stark startete. Beim 16:16 war der Ausgleich geschafft, es kamen wieder Umschalttreffer zustande, im Angriff konnten nun erfolgreich Lösungen erspielt werden und die Deckung hielt - aber erneut hielt diese Leistung nicht lange genug.

Zwei verletzte Irmenacher

Bis auf 24:26 führte die HSG, ehe Welling zum 26:26 heran kam und in der Schlussphase das bessere Ende für sich hatte. Schwerwiegend für die HSG kam hinzu, dass Alexander Weber nach 18 Minuten und Nico Gedert in Minute 42 verletzt ausfielen; Weber hatte nach einem Durchreißen des Gegenspielers Schulterprobleme, Gedert knallte auf den Ellbogen und zog sich einen drei Zentimeter lange Risswunde zu. Mit Timo Löw als Alternativkreisläufer Nummer Vier - Andreas Denzer war von vornherein ausgefallen - musste IKH fortan spielen. Dass Benjamin Dämgen in Minute 50 dann auch noch einen zumindest harte Zeitstrafe und im Nachgang gar noch eine Doppelbestrafung inklusive roter Karte kassierte, das schwächte die Gäste zudem. "Es kamen zu viele Dinge zusammen, die uns belastet haben", bilanzierte Coach Kornes, "davon ab hatten wir nicht die Qualität in der Abwehr, die wir gebraucht hätten, um in Welling erfolgreich zu sein. Und am Abwehrspiel hängt derzeit viel - ohne gute Deckung kommen wir nicht in die Konter und die brauchen wir."

Kurze Erholung

Die HSG geht nun in einen kurze Erholungspause, gerade recht, um Kopf und Beinen frei zu bekommen, ehe es dann in eine dreiwöchige Intensivtrainingsphase geht. Erster Kontrahent nach der Ligapause wird die TS Bendorf sein (7. November, 19:30 Hirtenfeldhalle).

TV Welling: Esch, Lichtl 2/1, Orth 9/3, Schwarz 1, Loos 2, Gilies, Hürter 6/2, Monschauer, Schäfer 7, Bolz 2, Schnor

HSG IKH: Endel, Olivier, Schug; Dämgen 3, Hölzenbein 1, Weber N. 2, Stoffel 3, Stürmer, Löw 2, Berg 4, Kiesel 1, Gedert 2, Weber A., Faust 9/3

Termine:

Samstag, 7. November, 19.30 Uhr: Hirtenfeldhalle HSG IKH - TS Bendorf

 

 

Quelle: Presseinformation (PI) der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gGmbH

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