Urmitz kommt: Was geht am Samstag?

Irmenacher Rheinlandliga-Handballern fehlen Automatismen

Kleinich.  Es tat richtig gut: Der 34:31-Sieg in Weibern hat den von allzu vielen Verletzungen gebeutelten Rheinlandliga-Handballern der HSG Irmenach / Kleinich / Horbruch Luft verschafft. Das gute Gefühl vom letzten Wochenende will man im Hunsrück nun am liebsten noch länger auskosten. Allerdings stellt sich mit dem SV Urmitz am Samstag um 19:30 ein richtig starker Gegner in der Hirtenfeldhalle vor.

 

Acht Spiele, sechs Siege - der SV ist zweifelsfrei eine der positiven Überraschungen der Liga. Unter anderem hat Urmitz den HSC Schweich schlagen können - und über welche Qualität der HSC verfügt, das konnten die Hunsrücker Handballfans vor zwei Wochen erst ein Augenschein nehmen, als das Team von Trainer Andreas Rosch die HSG klar besiegte. HSG-Trainer Matthias Kornes ist trotzdem optimistisch, dass gegen Urmitz etwas gehen wird. "Die Spieler werden noch einmal alle Kräfte mobilisieren und Urmitz alles abverlangen", sagt der Trainer. Kornes weiß allerdings auch, dass  seine Mannschaft in den letzten Wochen mächtig zurückgeworfen wurde. "Im Grunde ist alles wieder auf Null gestellt - wir sind auf dem Stand der Vorbereitung, was zum Beispiel die Abstimmung in der Abwehr angeht", hat Torwart Benjamin Schug beobachtet. Tatsächlich mussten die Hunsrücker ständig neue Aufstellungen ins Rennen schicken, weil die arrivierten Kräfte fehlen.

 

"Sind sportlich in der Not"

 

"Auch beim letzten Sieg in Weibern haben wir gesehen, dass wir derzeit sportlich in der Not sind", so Kornes, "aufgrund der zwangsläufigen Umstellungen im Kader fehlen die Automatismen, können wir uns gerade defensiv derzeit nicht auf klare Absprachen verlassen." Aber, fordert der Coach, "auch gegen Urmitz müssen wir damit umgehen und mehr Einsatz, mehr Improvisationstalent und mehr Wille zeigen."

 

 

Mit neuer Energie ins neue Jahr

 

Im Team der HSG erwartet man am Samstag ein interessantes Spiel. "Urmitz spielt bislang eine saubere Runde und hat seine Aufgaben gut gelöst. Ich bin gespannt, wie wir im letzten Heimspiel diesen Gegner annehmen können", schaut Kornes voraus. Mit einem Sieg am Samstag könnte man auch etwas entspannter in die Winterpause gehen. Und dann mit neuer Energie im Jahr 2016 wieder angreifen. Denn das Seuchenjahr 2015 möchte man im Hunsrück ganz schnell hinter sich bringen. "In der Rückrunde kann es nur besser werden", hofft auch Keeper Benjamin Schug auf eine nachhaltige Trendwende - und zwei Punkte gegen den SV Urmitz.

 

 

Termine:

05.12.15          17:30   Hirtenfeldhalle  HSG IKH II - HSG Tiefenstein

05.12.15          19:30   Hirtenfeldhalle  HSG IKH I - SV Urmitz

           

Quelle: Presseinformation (PI) der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gGmbH

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