Weibern kommt zum Halali vor heimischer Kulisse

Handballer der HSG Irmenach vor finalem Heimspiel

Kleinich.  Es ist das letzte Heimspiel der Rheinlandliga-Männer: Am Samstag, zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr, empfängt die HSG Irmenach / Kleinich / Horbruch den TuS Weibern. Aufgrund des Rückzuges der HSG Wittlich vor der Runde schaut die HSG am letzten Spieltag der Rheinlandliga nur zu. Der Gast ist akut abstiegsgefährdet, steht mit acht Punkten ganz unten - und würde nach aktuellen Stand absteigen.

Auch deshalb wird es ganz gewiss kein Sommer-Handballspiel, das am Samstag in der Hirtenfeldhalle stattfinden wird. Die Gastgeber stehen in der Pflicht - nach nunmehr drei klaren Niederlagen in Serie. Das soll sich ändern, fordert der Trainer. "Einige Spieler waren zuletzt nicht mehr ausreichend bei der Sache", moniert Trainer Matthias Kornes. "Wenn im Team einige Spieler in ihrer Leistung deutlich unter Durchschnitt agieren, dann können wir nicht gewinnen", verdeutlicht der Coach.

Personallage angespannt

Schließlich ist die Personallage weiterhin angespannt: Peter Kiesel kann immer noch nicht trainieren, Alexander Weber hingegen arbeitet an seinem Comeback in der kommenden Saison. Und die beiden Kreisläufer Andreas Denzer sowie Lars Gerhard haben schon seit Monaten keinen Trainingsrhythmus mehr, fehlen immer wieder angeschlagen oder krank. Der Gast hingegen wird mit allem kommen, was er aufbieten kann - sollte Weibern in den verbleibenden Spielen noch den Klassenerhalt sichern wollen, dann müssen die Eifelaner im Grunde alle ausstehenden Spiele gewinnen. Im Hinspiel gab es ein 34:31 für die HSG - damals mit dem allerletzten Aufgebot hart erkämpft. "Wir sind also gewarnt", sagt Kornes, "Weibern wird punkten wollen." Sein Team hingegen hat vor allem eine spezielle Aufgabe zu lösen: "Es ist das letzte Heimspiel der Saison für meine Mannschaft. Deshalb wird dieses Spiel auch lange im Kopf der Zuschauer bleiben", sagt der Coach, "alleine aus diesem Grund erwarte ich, dass sich alle zusammenreißen und ihre Leistung abrufen."Weitere Informationen und Berichte auf www.hsg-ikh.de

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