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Cochem-Zeller Impfzentrum öffnen!

Kommentar von WochenSpiegel-Chefredakteur Mario Zender

Die Corona-Zahlen explodieren förmlich. Aktuell (Stand heute) sind 395 Cochem-Zeller mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 311.
Täglich kommen zwischen 30 und 50 Neuinfektionen dazu. Und nun dort auch noch die Afrika-Variante des Corona-Virus. Das wichtigste Instrument, das wir haben, sind Impfungen. Nach den Beschränkungen, wonach in vielen öffentlichen Bereichen 2 G-Regeln gelten, sind nun zahlreiche Ungeimpfte zu der „Überzeugung“ gekommen, sich doch noch impfen zu lassen. Der Zuspruch, etwa beim Impfbus, ist enorm. Es kommen mehr Menschen als Impfstoff für den jeweiligen Tag da ist. Das sollte eigentlich ein klares Signal an die politisch Verantwortlichen des Kreises Cochem-Zell sein. Öffnet das Impfzentrum!

Der Nachbarkreis Bernkastel-Wittlich hat gezeigt, wie es geht. Auf Initiative von Landrat Gregor Eibes wird das Impfzentrum in Wittlich wieder geöffnet. Spätestens ab Montag, 6. Dezember, können sich die Bürgerinnen und Bürger ohne Terminanmeldung impfen lassen. Ein gutes Beispiel das Nachahmer finden sollte! Auch unsere Nachbarn im Vulkaneifelkreis haben reagiert und öffenen das Impfzentrum in Hillesheim regulär. 
Deshalb frage ich mich, auf was politisch Verantwortlichen im Kreis Cochem-Zell noch warten? Mein Appell: Nicht zögern und abwarten, sondern handeln - jetzt!

Mail an den Autor: mzender@weiss-verlag.de

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Kommentar von Susanne Fahrenkrog
Danke
Das ist wirklich nötig .
Die Busse sollen von 9-17 Uhr impfen, aber müssen die Leute weg schicken, weil kein Impfstoff mehr da ist. Und das teilweise schon um 10 Uhr 30.

Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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