Cochemerin ermordet

Bluttat in Nordrhein-Westfalen

Cochem. Es müssen schreckliche Szenen gewesen sein, die sich Ende November in einer Wohnung im Zülpich (Kreis Euskirchen) abgespielt haben. Offenbar wegen einer verschmähten Liebe stach ein 34-jähriger Mann in der Wohnung auf seine Ex-Lebensgefährtin ein.

Die Frau wollte sich nach WochenSpiegel-Informationen von dem Mann trennen und war nochmals in die Wohnung in Zülpich-Enzen gekommen. Dort soll der Mann mehrfach auf die Frau eingestochen und ihr so die tödlichen Verletzungen zugefügt haben.

Der Tatverdächtige setzte sich anschließend in seinen Wagen und fuhr die 142 Kilometer lange Strecke bis nach Trier. Dort klingelte er beim Polizeipräsidium und gab an, dass er seine Freundin erstochen habe. Eine daraufhin entsandte Streifenwagenbesatzung stellte unter der angegebenen Anschrift die augenscheinlich schwerstverletzte Lebensgefährtin des 34-Jährigen fest. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Aufgrund der Gesamtumstände übernahm eine Mordkommission der Bonner Polizei die Ermittlungen. Die zuständige Haftrichterin erließ gegen den Mann einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes. Das Opfer des Verbrechens stammt nach Informationen des WochenSpiegel aus Cochem. Der Tatverdächtige wuchs ebenfalls an der Mosel auf - im Raum Trier. Dies erklärt auch, warum er sich nach dem Verbrechen ins Auto gesetzt hat und an die Mosel fuhr, um sich der Polizei zu stellen. 

Themenfoto: Fotolia

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.