Coworking Space eröffnet

Ediger. In Ediger-Eller ist ein neues Dorf-Büro eröffnet worden. Die Kommune hatte sich erfolgreich um eine Unterstützung im Rahmen des erweiterten Modellprojekts "Dorf-Büros" beworben, das die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit Unterstützung des Innenministeriums durchführt.

Bei den "Dorf-Büros" handelt es sich um Gemeinschaftsbüros - sogenannte Coworking Spaces - in ländlich geprägten Regionen. Insgesamt bestehen mittlerweile acht Gemeinschaftsbüros dieser Art in Rheinland-Pfalz. "Viele Menschen in Rheinland-Pfalz leben in sehr ländlichen Gebieten. Damit diese Regionen auch in Zukunft für junge Menschen und Familien als Wohnort attraktiv bleiben, ist es wichtig, dass es vor Ort gute Möglichkeiten zum Arbeiten gibt. Die 'Dorf-Büros' holen die Arbeit zurück ins Dorf, wirken Leerständen entgegen und vernetzen die Menschen vor Ort. Gleichzeitig werden durch die 'Dorf-Büros' Pendelstrecken eingespart und es profitieren lokale Geschäfte und die Gastronomie", sagte Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß.

In Ediger-Eller eröffnete jetzt das Dorf-Büro "Moselwerk". Der Coworking Space mitten im Ortskern in der kernsanierten, historischen und denkmalgeschützten Immobilie "Christoffel-Hof" soll die Arbeit zurück in den Ort holen und durch wegfallende Pendelstrecken den Bewohnern und Bewohnerinnen mehr Lebensqualitäten bieten.

Die Idee der "Dorf-Büros" ist eine Weiterentwicklung des Modellprojektes "Schreibtisch in Prüm", das seit 2017 von der Entwicklungsagentur in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Prüm und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm betrieben wird. Dabei ermitteln die Projektpartner, unter welchen Rahmenbedingungen das im urbanen Raum bereits etablierte Konzept der Coworking Spaces auch im ländlichen Raum von Rheinland-Pfalz funktionieren kann. Zur Auswahl der zu unterstützenden Kommunen hatte die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz für die Jahre 2019, 2020 und 2021 Wettbewerbe initiiert und ländliche Kommunen zur Bewerbung aufgerufen. Dafür mussten die Kommunen ein aussagekräftiges Konzept, eine passende Immobilie und einen Finanzplan vorlegen. Die Gewinner wurden in den jeweiligen Wettbewerbsrunden von einer Fachjury ermittelt. Die Unterstützung der kommunalen Projekte erfolgt durch fachliche Beratung sowie einer Finanzierung in Höhe von bis zu 100.000 Euro je Vorhaben. Die Kommunen verpflichten sich, die Dorf-Büros nach Ende des dreijährigen Unterstützungszeitraums noch mindestens zwei Jahre in Eigenbetrieb weiterzuführen.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

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