Zehn Jahre Hilfe für Kriminalitätsopfer

Cochem. Der Weisse Ring ist eine Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien – in Cochem-Zell seit zehn Jahren.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erinnerte Elisabeth Schmitt, Vorsitzende der Außenstelle Cochem-Zell, an die Anfänge des Weissen Rings im Landkreis. "Wir haben Gott sei dank vielleicht nicht die Zahlen wie in Großstädten, trotzdem mussten wir schon manches Mal bei Gericht, mit seelischem Beistand, aber auch finanziell sinnvoll helfen, was die Opfer auch dankbar annahmen. Jedoch ist die Hilfe nach Straftaten beileibe nicht die einzige Form der Unterstützung, denn die Außenstelle des Weissen Rings legt auch den größten Wert auf die Präventionsarbeit, um so Straftaten zu verhindern und vorzubeugen." So spricht Gabi Jahnen aus Urschmitt oft vor Seniorenverbänden, bei Seniorennachmittagen und auch vor den VdK-Ortsvereinen im Landkreis, um beispielsweise vor den Maschen von Betrügern zu warnen. Dabei gelte es sich zum Beispiel vor dem Enkeltrick zu schützen und Handlungsempfehlungen zu geben. Letzeres gelte auch für die Präventionsarbeit an Schulen – bezüglich Cyberkriminalität und Stalking. Die anderen Mitarbeiter der Cochem-Zeller Außenstelle des Weissen Rings, Dieter Brück, Neef, die Rechtsanwältin Roberta Kastor, Treis-Karden, Konrad Stephan, Blankenrath, und Klaus Zucchet, Valwigerberg, berichteten ebenfalls über ihre bisherigen Fälle. Natürlich wisse man, dass nicht alle Opferfälle bei den ehrenamtlich Tätigen des Weissen Rings landen. Deshalb sei man auch ständig im Gespräch mit der Polizei, um betroffenen Menschen Hilfe und Ansprechpartner im Notfall sein zu können. Dafür kann die Telefonnummer 11 60 06 jederzeit kostenfrei angerufen werden.

Foto: Heinz Kugel

www.weisser-ring.de

 

 

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