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Shoppen mit "2G-Bändchen"

Cochem. Bund und Länder haben am Donnerstag, 2. Dezember, schärfere Corona-Regeln beschlossen, darunter eine bundesweite 2G-Regel für den Einzelhandel. In Cochem will man das Shoppen mit einem "2G-Bändchen" unbürokratisch ermöglichen.

Die Einzelhändler der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Cochemer Gewerbetreibender wollen ihren Kundinnen und Kunden das Einkaufen unter 2G-Bedingungen so unkompliziert wie möglich machen. "Wer seinen Impf- oder Genesenenstatus in einem Geschäft nachgewisen hat, bekommt dort ein Bändchen, das zum Einkauf in den anderen Geschäften berechtigt – ohne den erneuten Nachweis. Das Bändchen wird verklebt und kann nicht weitergegeben werden, ohne dass es zerstört wird", erklärte der ARGE-Vorsitzende Thomas Theiß.

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Kommentar von Irm
Nein.nein.nein und nochmal nein
Ich werde mir als dreifach Geimpfte so ein Bändchen nicht anziehen lassen. Wozu sind wir denn noch bereit. Dann eben kein Vor Ort Shopping. Ich find das grauenhaft, diese Spaltung mache ich nicht mit.
Kommentar von Susanne Fahrenkrog
Ich war gestern mal in einem deutschen Kleiderdiscounter unter 2G Regeln einkaufen.
Was soll ich sagen, unterirdisch.
Es wird überhaupt nicht kontrolliert.
Man geht rein, holt sich einen Chip und liest auf einem Zettel
"Bitte eigenständig den Verkäufer im Geschäft suchen und Impfnachweis vorzeigen"
Ja ne is klar.
Vor dem Geschäft muss kontrolliert werden und nicht erst alle rein lassen.
Wo ist denn da der Sinn?
Also muss mal kontrolliert werden, ob sich die Geschäfte auch an die Regeln halten.
Kommentar von Susanne Fahrenkrog
Hallo Martin
Hätten sich alle an die Regeln gehalten und wäre nicht so ein Durcheinander in den Bundesländern gewesen, würden wir jetzt nicht so mit den Zahlen kämpfen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich die Ungeimpften eher an die aha Regeln halten, wie die Geimpften, die glauben, dass jetzt alles normal ist.
Eigentlich sehr schade......aber man hat ja die Bösen gefunden, nämlich die ungeimpften.
Und das sage ich als voll Geimpfte
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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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