Sinkende Temperaturen - steigende Arbeitslosigkeit

Cochem. Zum Jahresanfang ist die Zahl der arbeitslosen Menschen im Landkreis Cochem-Zell deutlich angestiegen. Laut Statistik der Agentur für Arbeit sind Ende Januar 1.365 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet - 332 mehr als vier Wochen zuvor, aber 187 weniger als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4 Prozent, das sind 0,9 Prozentpunkte mehr als Ende Dezember und 0,6 weniger als im Januar 2018.

Die Entwicklung spiegle, so die Arbeitsagentur, zum einen die frostigen Temperaturen der letzten Wochen, aber auch die Winterpause, in die sich Hotels und gastronomische Betriebe nach den Weihnachtsfeiertagen verabschieden. Wie lange es dauern werde, bis die Winterarbeitslosigkeit wieder zurückgehe, hänge vor allem bei Branchen wie Bau oder Straßenbau vom Wetter ab.

Ende Januar sind im Landkreis Cochem-Zell 928 Arbeitslose nach SGB III gemeldet - 298 mehr als im Dezember, aber 42 weniger als vor einem Jahr. Dem Rechtskreis SGB II (Hartz IV) werden zurzeit 437 arbeitslose Menschen zugeordnet – 34 mehr als vor vier Wochen und 145 weniger als vor einem Jahr.  Dem Arbeitgeberservice der Agentur wurden in den letzten vier Wochen aus dem Landkreis 140 zusätzliche Stellen gemeldet. Damit zählt die Agentur in der Region zurzeit 524 unbesetzte Stellen.

Themenfoto: Archiv

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