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Sorgsam mit Trinkwasser umgehen

Cochem. Infolge der anhaltenden Trockenheit sind die Pegel in den Trinkwasserbrunnen beziehungsweise die Ergiebigkeit bei Quellschüttungen wieder deutlich zurückgegangen. Das teilen die Kreiswerke Cochem-Zell mit.

Derzeit lägen aber noch keine akuten Versorgungsprobleme vor. Sollte es jedoch weiterhin keine nachhaltigen Niederschläge geben, könnte dies zu einer anhaltenden Wasserknappheit führen. Insofern könnte es, so heißt es in der Mitteilung der Kreiswerke, notwendig werden, dass die Wasservorräte wieder kontrolliert bewirtschaftet werden müssen.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden deshalb bereits jetzt dazu aufgerufen, mit dem wichtigen Gut "Trinkwasser" sorgsam und sparsam umzugehen. Vor allem sollten nicht unbedingt notwendige Wasserverbräuche überdacht werden. Dies gilt insbesondere für das Bewässern von Rasen- und Grünflächen sowie für Schwimmbecken, die mit Wasser befüllt werden sollen. Nur durch einen sparsamen Umgang der vorhandenen Trinkwasserressourcen könne sowohl die Trinkwasserversorgung als auch der zu gewährleistende Brandschutz im derzeitigen Umfang weiterhin aufrechterhalten werden.

Symbolfoto: Archiv

www.cochem-zell.de

 

 

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Kommentar von Maximilian
Klimawandel kommt.
Wasser wird knapp! Bin mal gespannt.
Denn die meisten wasserrechte sind schon privat. Irgendwann wird Wasser unbezahlbar.
Kommentar von Seck
Wir haben neue gebaut und MÜSSEN Rasen und Bäume und Sträucher anlegen. Wie denn bitte, wenn auf Wasser verzichtet werden soll? Wer zahlt mir denn den vertrockneten Garten?
Kommentar von Rainer Schmidt
Rainer Schmidt Das zeigt wieder einmal deutlich, wie unsere Kreisverwaltung denkt: Wasser sparen soll der Bürger, aber die Kreisverwaltung plant Interkommunale Gewerbegebiete, was den Wasserverbrauch im Kreis bestimmt deutlich erhöhen würde und damit, weil das Wasser offensichtlich bereits seit Jahren knapp ist, zu einer Unterdeckung führt. Lieber Herr Landrat, Sie planen an den tatsächlichen Gegebenheiten vorbei und riskieren fahrlässig unsere Wasserversorgung zu Gunsten Ihrer geplanten Industrieansiedelungen. Wer als Landrat so agiert ist nach meinem Empfinden fehl am Platz.