Zäher touristischer Re-Start

Selbst Hotspots nur wenig Besucherfrequenz

Cochem. Der Tourismus gehört in der Region Eifel, Mosel und Hunsrück zu den wichtigen Wirtschaftsbereichen. Die Corona-Pandemie hat die Branche und damit auch ihre Angebote aber enorm getroffen.

Die Cochemer Reichsburg ist seit den Lockerungen der Be- und Einschränkungen der vergangenen Woche wieder geöffnet. Damit ist aber noch keine Trendwende eingeleitet. Reichsburgchef Oliver Pinzer berichtet von geringen Besucherströmen, die das Cochemer Wahrzeichen aufsuchen. "Wir haben zwar geöffnet, aber wir dürfen ja noch keine Führungen anbieten. Letztlich fehlen uns aber auch die Tagestouristen", beschreibt er die Realität in Zeiten von Corona. In der Zeit von Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 16 Uhr, können Burgbesucher die Innenhöfe (Rosenhof, Theaterhof) zu reduzierten Preisen besichtigen. An Pfingstmontag ist eine Besichtigung ebenfalls von 10 bis 16 Uhr möglich. Die Innenräume bleiben vorerst geschlossen. "Bis auf Weiteres können keine Reservierungen entgegengenommen werden und es finden keine Sonderführungen statt", ist auf der Hompage der Burg zu lesen. Wie es mit den Veranstaltungen auf der Burg aussieht, beispielsweise mit dem Burgfest, steht noch in den Sternen. Es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

Auf der Geierlaybrücke ist die Frequenz schon wieder deutlich höher. Wandern ist in Corona-Zeiten absolut angesagt. Um Abstände einzuhalten und Begegnungen zu vermeiden, wurde eine Einbahnregelegung erlassen. In jeder ungeraden Stunde (zum Beispiel: 13 Uhr) darf die Hängeseilbrücke ausschließlich aus Richtung Mörsdorf zur Überquerung betreten werden.

www.reichsburg-cochem.de

www.geierlay.de

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