15.000. geführter Wanderer

Leienkaul. Sascha Irmiter aus Kaifenheim ist als Jubiläumswanderer auf dem Schiefergrubenwanderweg am Aussichtspunkt Mariaschacht in Leienkaul begrüßt und geehrt worden. Der Wanderweg gilt als Besucherhighlight im "Schieferland".

Früh waren die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Kaifenheim zu einer geführten Wanderung auf dem Schiefergrubenwanderweg an den Ausgangspunkt ins Kulturzentrum Schieferregion in Müllenbach angereist.  Nach der Präsentation eines kurzen Einführungsfilms ging es auf in das Kaulenbachtal, das ehemals größte Schieferabbaugebiet westlich des Rheins. Interessiert lauschten die Wehrmänner den Erzählungen des Wanderführers, die sie in das Leben und Arbeiten der Schieferbrecher in den vergangenen Jahrhunderten hineinversetzten. Eindrücklich auch die Gedenkwand "All de duude Koulemänner", die an die nahezu fünfzig Männer erinnert, die während ihrer Arbeit in den tiefen Stollen des Schiefertales ihr Leben lassen mussten. Nach einer kurzen Stärkung in dem 2015 restaurierten Spalthaus auf der Herrenwiese machte man sich daran, die 105 Höhenmeter zum Aussichtspunkt Mariaschacht in Leienkaul zu überwinden.

Hier angekommen, war die Verwunderung groß, als neben VG-Bürgermeister Albert Jung die Ortsbürgermeister von Leienkaul, Müllenbach und Laubach sowie weitere Vorstandsmitglieder des Schiefervereins vor Ort waren. Dieter Laux lüftete das Geheimnis als er Sascha Irmiter aus der Wandergruppe herauszog und diesen als 15.000. geführten Wanderer auf dem Schiefergrubenwanderweg im Kaulenbachtal begrüßte. Der Jubiläumswanderer erhielt nach lang anhaltendem Jubel und Beifall zur Erinnerung eine Urkunde und ein Schiefer-Weinkästchen mit Widmung. Albert Jung überbrachte erläuterte, dass es sich bei den 15.000 Wanderern "nur" um die vom Schieferverein geführten und erfassten Personen handelt. Man gehe davon aus, dass in etwa die gleiche Anzahl und auch darüber hinaus, das Kaulenbachtal ohne Führung bewandern. 

Info zum Verein unter: www.schieferverein.de

Foto: Rolf Stoll

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