Eifelquerbahn: Chance für Reaktivierung

Kaisersesch. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (SPNV) Rheinland-Pfalz Nord beabsichtigt eine Machbarkeitsuntersuchung für die Reaktivierung mit einem getakteten Regionalexpress-Verkehr auf dem Abschnitt zwischen Gerolstein und Kaisersesch der Eifelquerbahn. Dies birgt nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Verkehrsstaatssekretärs Andy Becht eine Riesenchance für eine zukünftige Nutzung.

Die Eifelquerbahn im Abschnitt zwischen Kaisersesch und Gerolstein ist im Eigentum der DB Netz AG und derzeit nicht in Betrieb. Bis 2013 waren touristische Eisenbahnverkehre auf der Strecke unterwegs. Auf Antrag des letzten Pächters und Betreibers wurde die Strecke stillgelegt. So sehe es, so Becht, das Eisenbahnrecht vor, solange es keinen anderen Interessenten für den Betrieb der Strecke gebe. Damit gilt nun für die DB Netz AG als Eigentümerin die Verkehrssicherungspflicht. "Um die Strecke zu erhalten, schließen wir mit der DB Netz AG einen Vertrag über die Trassensicherung. Dabei bekräftigen wir die gemeinsame Absicht, im Falle eines positiven Ergebnisses der Machbarkeitsstudie mit Unterstützung durch den Bund die Reaktivierung für den SPNV anzupacken. Gemeinsam mit der DB als Eigentümerin der Strecke wollen wir in der Region neue Perspektiven für klimaschonende Mobilität eröffnen", sagte Becht, der sich bereits im August 2020 an den Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, Ronald Pofalla, gewandt hatte.

Der SPNV-Nord prüft in mehreren Schritten die Machbarkeit. Bbelastbare Ergebnisse sollen ab 2022 vorliegen. Es werde, so der Staatssekretär eine Finanzierung über das neue Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes angestrebt.

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www.mwvlw.rlp.de

www.spnv-nord.de

 

 

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

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