In Kaisersesch gibt es "keinen Stillstand"

Kaisersesch. Neujahrsempfänge sind Zäsur und Ausblick zugleich. In Kaisersesch fielen beide Anforderungen positiv aus. Stadtbürgermeister Gerhard Weber konnte dementsprechend von einer guten Entwicklung 2018 berichten und optimistisch in die Zukunft schauen.

Unter anderem rückte Stadtbürgermeister Weber die Wirtschaft in den Fokus seiner Ausführungen, ohne eine umstrittene Planung nicht auszusparen. "Das Gewerbegebiet wird im Frühjahr in die Ausschreibung gehen, sodass wir dieses Jahr mit dem Ausbau beginnen können. Mir ist es wichtig, in diesem Zusammenhang den Gerüchten zu widersprechen, dass die Stadt gegen das kommunale Gewerbegebiet ist, was in Eppenberg und Hauroth enstehen soll. Wir möchten hier in Kaisersesch - im Gegensatz zu dem kommunalen Gewerbegebiet - kleine bis mittlere Betriebe mit einer Größe bis 5.000 Quadratmetern ansiedeln. Das kommunale Gewerbegebiet sieht vor, Flächen ab 10.000 Quadratmeter vorzuhalten und anzubieten. Deshalb sehen wir das Ganze als Ergänzung und nicht als Konkurrenz zu unserem Gewerbegebiet", bezog der Stadtbürgermeister Stellung.

Positiv bewertete Weber auch die Wohnbauentwicklung und die Zahl der Gewerbeansiedlungen. Darüber hinaus würdigte der Stadtchef auch den ehrenamtlichen Einsatz in und für die Stadt. Ausdruck war die vom Stadtrat beschlossene Verleihung der Verdienstmedaille an Matthias Schnitzler. Er betreut das Heimatmuseum der Stadt, ist Vorsitzender des Fördervereins des Heimatmuseums mit dem "Café Prison", organisiert eine Fahrrad-Reparaturwerkstatt für die Flüchtlingshilfe, leitet eine "Kreuzbund"-Selbsthilfegruppe und bietet einmal im Monat eine Nachtwächterführung in der Stadt an, zählte Stadtbürgermeister Weber einen Teil der Aktivitäten Schnitzlers auf.

Fotos: Christa Herges

www.stadt-kaisersesch.de

 

 

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