So ein Pech: Morbachs André Thom scheitert an der Latte

Morbach.  Das 2:3 gegen den FV Engers war bereits die fünfte Pflichtspielniederlage für den SV Morbach in Folge.

Nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Rainer Nalbach (wir berichteten) setzte sich die Negativserie auch unter Interimstrainer Kai Hammes fort: Mittwoch gab es ein 0:1 nach Verlängerung im Rheinlandpokal bei der klassentieferen SG Ellscheid, Sonntag folgte ein 2:3 gegen das Topteam FV Engers. Im Duell mit den Gästen aus dem Neuwieder Stadtteil konnten sich die Hunsrücker bei ihrem Torwart Yannick Görgen bedanken, dass es zur Halbzeit "nur" 0:2 hieß. Im zweiten Durchgang agierte der SVM aber endlich entschlossener, nahm die Zweikämpfe an und spielte mit mehr Druck nach vorne. André Thom machte in der 61. Minute das 1:2. Ein Abspielfehler ließ Engers aber dann wieder davon ziehen (72.). Florian Knöppel leitete mit seinem Tor in der 75. Minute eine heiße Schlussphase ein.

Thom scheitert an der Latte

Pech, dass Thom in der Nachspielzeit einen Freistoß an die Latte hämmerte. Nach Angaben des sportlichen Leiters Jörg Wahlen läuft die Trainersuche auf Hochtouren. Mit einigen Kandidaten gab es schon Sondierungsgespräche. In der Rheinlandliga hat es der mit vier Punkten aus sechs Spielen auf dem drittletzten Platz rangierende SVM nun Samstag, 18 Uhr, auswärts mit der SG Neitersen zu tun.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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