Kampf dem Klimawandel

Enkirch. Der Klimawandel sorgt dafür, dass im Sommer zahlreiche Bäume austrocknen, krank werden oder absterben, weil sie nicht ausreichend Wasser bekommen. Mit einer Pflanzaktion soll dem Waldsterben entgegengewirkt werden.

Zu wenig Regen – zu trockene Wälder. Der Klimawandel sorgt dafür, dass regelmäßig im Sommer zahlreiche Bäume austrocknen, krank werden oder absterben, weil sie nicht ausreichend Wasser bekommen. Das Jahr 2018 wird oft als »Dürre-Jahr« bezeichnet. 2019 und 2020 sah es kaum besser aus.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Vereine und andere Initiativen fördern deshalb u.a. die Neubepflanzung der Wälder mit widerstandsfähigen Bäumen. In einer jährlichen Gemeinschaftsaktion des Forstreviers Enkirch-Irmenach mit der Ortsgemeinde Enkirch und dem Verein der Enkircher Waldfreunde wird auch der »Enkircher Bürgerwald« auf dem Spänerberg nach und nach mit klimafesten Laubbäumen bepflanzt (wir berichteten).
Auch in diesem Jahr war es wieder möglich sich einen Baum auszusuchen und eine Patenschaft zu übernehmen. Diese werden dann gemeinsam eingepflanzt und jeder Baum erhält ein Schild mit der Baumbezeichnung sowie den Namen des/der Baumpaten.
Inzwischen haben 130 klimafreundliche Laubbäume (zwölf Baumarten) einen Baumpaten gefunden. »Das ist für uns ein überragendes Ergebnis. Mit so einer großen Teilnahme haben wir nicht gerechnet«, erzählt Dieter Bautz.
Kürzlich wurden bei der Baumschule Boesen in Trier alle Bäume bestellt.Sie werden voraussichtlich im November 2021 geliefert und dann an Ort und Stelle im Beisein der Baumpaten gepflanzt.
Ein konkreter Termin steht allerdings noch nicht fest. Ein neues Insektenhotel wurde an der Pflanzstelle bereits aufgestellt.
Weitere Informationen unter: www.ewf-enkirch.com, www.gemeinde-enkirch.de/Vereine

(ju)

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