Online-Führungen durch die Moselregion

Videos geben Einblick in die Region

VG Traben-Trarbach. Die ersten Online-Führungen der Serie „Moselguides on Tour“ sind als Videos auf Youtube auf dem Kanal „Moselregion Traben-Trarbach Kröv“ veröffentlicht. Die Region kann ganz bequem von zu Hause aus entdeckt werden.

Die ersten Online Führungen der Serie „Moselguides on Tour“ sind als Videos auf Youtube auf dem Kanal „Moselregion Traben-Trarbach Kröv“ veröffentlicht. Die Region kann ganz bequem von zu Hause aus entdeckt werden und Lust auf Urlaub machen, wenn es wieder möglich ist. Die Kollegen zeigen u.a. die Frühlingsarbeiten in den Weinbergen, einen Ausflug in die Unterwelten von Traben-Trarbach, Einblicke in den Jugendstil in Traben-Trarbach, interessante Geschichten zu Succelus aus Kinheim, den aufständigen Frauen in Kröv und Geschichten aus den Heimatstuben Enkirch uvm.  


In der aktuellen Lage, die für alle Touristiker besonders schwierig ist, werden alternative Ideen gefunden, um zum Einen den örtlichen Tourismus zu unterstützen und zum Anderen die Region für die Zeit zu rüsten, wenn Reisen wieder möglich ist. In Zusammenarbeit mit dem Audio Vertrieb Blumberg aus Kinheim und den örtlichen Kultur- und Weinbotschaftern sowie Gästeführern aus den Orten, werden Kurzvideos gedreht, um die Region auch virtuell von zu Hause näher kennenzulernen und Interesse zu wecken. Die Kurzvideos machen Lust auf einen hoffentlich bald wieder möglichen Besuch von zahlreichen Gästen in der Region und zeigen neben möglichen Aktivitäten auch spannende und vielleicht noch unbekannte Orte.   
Aktuell werden weiterhin Videos aufgenommen zu verschiedenen Themen, so dass wöchentlich ein neues Gebiet entdeckt werden kann. Aktuelle Informationen zur Veröffentlichung sind auf den Sozialen Medien einsehbar (Facebook, Instagram und Youtube – Moselregion Traben-Trarbach Kröv). 

(red)

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Ehemaliger Finanzminister verliert Beamtenpension

Nürburg. Der zu einer Haftstrafe verurteilte ehemalige Finanzminister Ingolf Deubel hat mit seiner strafgerichtlichen Verurteilung seine Pensionsansprüche verloren. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Eilverfahren. Der ehemalige Finanzminister war wegen Straftaten, welche er während seiner Amtszeit als Minister und als Ruhestandsbeamter begangen hatte, vom Landgericht Koblenz rechtskräftig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Damit habe er seine Rechte als Ruhestandsbeamter verloren, so die Koblenzer Verwaltungsrichter. Denn nach der einschlägigen Vorschrift im Landesbeamtenversorgungsgesetz verliere ein Ruhestandsbeamter, der wegen einer nach Beendigung des Beamtenverhältnisses begangenen vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt worden sei, seine Pensionsansprüche. Diese Vorschrift sei hier anwendbar, obwohl die strafgerichtliche Verurteilung wegen mehrerer begangener Straftaten erfolgt sei. Denn auch ein Ruhestandsbeamter, der durch mehrere Rechtsverstöße zu einer solchen Freiheitsstrafe verurteilt worden sei, habe sich für den öffentlichen Dienst nicht weniger untragbar gemacht als ein Beamter, der eine solche Strafe bereits durch einen einzigen Rechtsverstoß verwirkt habe. Ob das Beamtenverhältnis des Antragstellers mit dem Eintritt in die Landesregierung – dann seien alle Straftaten ohnehin nach der Beendigung des Beamtenverhältnisses begangen worden – oder erst nach seinem Rücktritt als Finanzminister geendet habe, könne offenbleiben. Gehe man von Letzterem aus, seien die Untreuetaten vor, die uneidliche Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags Rheinland-Pfalz aber nach Beendigung des Beamtenverhältnisses begangen worden. An dem Verlust der Pensionsansprüche ändere dies hingegen nichts, so die Verwaltungsrichter. Anders als der Antragsteller meine, könne es nicht auf eine isolierte Betrachtung der für die Taten vor und nach dem Ruhestandseintritt festgesetzten Einzelstrafen ankommen. Denn es ergebe sich ein nicht mit dem Gesetzeszweck (Integrität des Berufsbeamtentums und Ansehen des öffentlichen Dienstes) vereinbarer Wertungswiderspruch, wenn ein Beamter, der zu einer Freiheitsstrafe von über zwei Jahren verurteilt und dessen Taten vor und nach der Beendigung seines Beamtenverhältnisses begangen worden seien, gegenüber demjenigen privilegiert würde, der sämtliche Straftaten nach dem Ende seines Beamtenverhältnisses begangen habe. Gegen diese Entscheidung steht den Beteiligten die Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz zu.  (Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom 18. November 2020, 5 L 904/20.KO) Hier gibt es das ganze Urteil! Der zu einer Haftstrafe verurteilte ehemalige Finanzminister Ingolf Deubel hat mit seiner strafgerichtlichen Verurteilung seine Pensionsansprüche verloren. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Eilverfahren. Der ehemalige…

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