Schulfest am Gymnasium in Traben-Trarbach

Hilfsaktion für Leukämiekranke

VG Traben-Trarbach. Die Schüler des Gymnasiums in Traben-Trarbach veranstalten ein Schulfest und eine Hilfsaktion für Menschen mit Krebs.

Das Schuljahr ist so gut wie vorbei. Die Vorfreude auf die Sommerferien feiern Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam mit einem Schulfest am Gymnasium Traben-Trarbach. Termin: Mittwoch, 26. Juni, 16 bis 19 Uhr. Mitschüler ab 16 Jahren und Besucher bis 40 Jahre können sich bei der Stefan-Morsch-Stiftung als potenzielle Lebensretter für Leukämiekranke typisieren lassen.

Noten sind beim Schulfest Nebensache. "Wir möchten das Schulfest nutzen, um abseits vom Lernstoff gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen und den Schülern Raum für Fähigkeiten zu geben, die im Unterricht weniger gefragt sind. Und wir möchten Eltern und neuen Schülern Einblicke in unsere Schulgemeinschaft gewähren", erklärt Lehrerin Anette Heintzen. Gemeinsam mit den SV-Lehrern Felix Warmuth und Isabell Hedtrich-Mattes, der restlichen SV, Kollegen und den Schülern bereitet sie Projekte und Programmpunkte vor, die von Kreativität, Unterhaltung und Spiel bis zu Information reichen: Ein Auftritt der BigBand-Formation, eine Musicalaufführung, Selfi-Stand, Luftballongrüße, Infostand der Schule ohne Rassismus-AG. Auch im Rahmen des bundesweiten Openion-Programms der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zur Demokratieförderung, gestalten Schüler ein Projekt zur jüdischen Geschichte, in Zusammenarbeit mit der Schule ohne Rassismus-AG und dem Emil-Frank-Institut in Wittlich.

Neben einem Infostand des Vereins zur Unterstützung krebs- und schwerstkranker Kinder, Villa Kunterbunt e. V., haben die Schüler der AG "Schule ohne Rassismus" den Typisierungsaufruf mit der Stefan-Morsch-Stiftung initiiert. AG-Leiterin Anette Heintzen erklärt: "Im Kampf gegen Blutkrebs ist jeder gefragt. Mit einer Stammzellspende kann man Leben retten. Ich bin stolz, dass die Schüler sich mit der Typisierungsaktion engagieren. Der 24 Schüler des Abiturjahrgangs haben das bereits im Februar gemacht." Die Registrierung dauert wenige Minuten: Man füllt einfach die Einwilligung aus und gibt eine Speichelprobe ab. Minderjährige ab 16 benötigen das Einverständnis der Eltern, um möglicher Lebensretter zu werden.

(red).

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