Traben-Trarbacher Turnerinnen erreichen erneut Landesfinale

Jugend trainiert für Olympia

VG Traben-Trarbach. Das Gymnasium Traben-Trarbach startete beim Regionalentscheid Gerätturnen in Wolfstein und qualifizierten sich für das Landesfinale.

Mit Turnerinnen aus sieben Jahrgängen (2002 - 2008) fuhr das Gymnasium Traben-Trarbach zum Regional-entscheid Gerätturnen in Wolfstein. Die etablierte Turnmannschaft, die schon im vergangenen Jahr den Landesentscheid erreicht hatte, war für den Wettkampf III,1 (Kür modifiziert, LK 4) gemeldet worden, die zweite Mannschaft für den Wettkampf II (Pflichtübungen, P 4 - P7).

In dieser begleiteten wettkampferfahrene Turnerinnen noch ganz junge Neulinge, die erstmals an einem Schulwettkampf teilnehmen wollten. Die Mädchen im Wettkampf III zeigten eine souveräne Leistung ohne Patzer und erreichten 183,20 Punkte. Damit verwiesen sie die Konkurrenz aus Bernkastel (176,40 Punkte) auf Platz zwei.

Die Mädchen der zweiten Mannschaft trafen im Wettkampf II auf ein deutlich stärkeres Feld aus insgesamt acht Mannschaften. Auch sie zeigten sehr ansprechende Leistungen, verfehlten aber leider knapp einen Platz auf dem Podest und mussten sich mit dem vierten Platz hinter dem Siebenpfeifer Gymnasium Kusel (231,85 Punkte / 240,35 Punkte) zufrieden geben. Den ersten Platz belegte hier das Team aus Herrstadt/Rhaunen mit 253,70 Punkten.

Begleitet wurden die Mädchen von ihrem Trainer Markus Köberlein, der beim VFL-Traben-Trarbach hervorragende Jugendarbeit leistet und auch das Schulturnen in verschiedenen Bereichen unterstützt.

RED

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Kermeter-Stollen in sehr gutem Zustand

Altkreis Monschau. In den letzten Wochen hatte der Wasserverband Eifel-Rur die Urfttalsperre weitgehend entleert, um den so genannten „Kermeter-Stollen“ frei von Wasser zu bekommen. Dieser 2,7 Kilometer lange Stollen leitet das Wasser der Talsperre durch den Bergzug „Kermeter“ zum so genannten „Jugendstil-Kraftwerk“ nach Heimbach-Hasenfeld. Durch die Entleerung verblieb nur noch eine halbe Million Kubikmeter Wasser im See, der bis zum Vollstau 45,51 Millionen Kubikmeter fassen könnte. Das Wasser der Talsperre war zuletzt durch die Grundablässe in den angrenzenden Obersee der Rurtalsperre abgelassen worden, der zu diesem Zweck ebenfalls um drei Meter abgesenkt war. Die Inspektion ergab, dass sich der parallel zur Errichtung der Urfttalsperre aufgefahrene Stollen, der im Einlaufbereich ausgemauert und verputzt und dann im weiteren Verlauf mit Beton ausgekleidet ist, trotz seiner mehr als 100 Jahre (!) währenden Betriebszeit nach wie vor in einem sehr guten Zustand befindet. Dipl.-Ing. Richard Gronsfeld - Leiter des Unternehmensbereichs Talsperren beim WVER – ist mehr als zufrieden: „Wie bei der letzten Inspektion im Jahr 1997 befindet sich der Stollen immer noch in einem tadellosen Zustand!“ Der Wiedereinstau der Talsperre begann unmittelbar nach Abschluss der Inspektion. Inzwischen befinden sich bereits wieder mehr als eine Million Kubikmeter Wasser im See und die Sohle des Stollens ist auf ihrer gesamte Länge bereits wieder mehrere Meter eingestaut. Wie schnell der Wiedereinstau des Urftsees dauern wird, hängt im Wesentlichen von der Witterung ab. Die nächste turnusmäßige Inspektion des Stollens - und die damit verbundene vollständige Absenkung des Urftsees – wird frühestens wieder in 20 Jahren stattfinden.In den letzten Wochen hatte der Wasserverband Eifel-Rur die Urfttalsperre weitgehend entleert, um den so genannten „Kermeter-Stollen“ frei von Wasser zu bekommen. Dieser 2,7 Kilometer lange Stollen leitet das Wasser der Talsperre durch den Bergzug…

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