Von der Mosel an die Seine

Treis. Mit Hilfe eines neuen Fördervereins will die RG Treis-Karden ein "Team Paris 2024" auf die Beine stellen.

Die RG Treis-Karden gehört zu den erfolgreichsten Vereinen der Region. Unter anderem konnten die Ruderer und Ruderinnen 20 WM-Medaillen und 132 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewinnen. Eine Basis der Erfolge ist die Kooperation mit dem Kurfürst Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld. In der Partnerschule des Sports werden Talente gesichtet und bei der RG Treis-Karden weiter gefördert.

Jahrzehntelang stand Michael Hippert für dieses Erfolgsmodell. Der ehemalige Lehrer hat jetzt als Vorsitzender des "Vereins zur Förderung des Ruder-Leistungssports" eine neue Rolle als "Steuermann" übernommen. Ihm zur Seite steht als Stellvertreterin Madeleine Dazert-Balthasar als ehemalige Schulleiterin des Münstermaifelder Gymnasiums. Mit Jonas Wiesen aus Brieden, der aktuell Steuermann im Deutschland-Achter ist, hat sowohl die RG als auch der Förderverein ein leistungssportliches Aushängeschild. "Ich will die erste olympische Medaille holen, möglichst eine goldene", umreisst Wiesen seine Zielsetzung. Das wäre in Paris 2024 möglich. Ein Datum und ein Ort, das sich die Treis-Kardener zu eigen gemacht haben, um ihren Anspruch zu definieren und die Olympischen Spiele an der Seine zu einem Heimspiel für Athleten und Fans zu machen. "Unser Verein ist übersichtlich, modern und erfolgsorientiert. Dafür haben wir unser Training mit Blick auf die Weltspitze ausgelegt", so Hippert. Allerdings ist das Rudern eine Sportart für Idealisten und keine, um Geld zu verdienen. Deshalb wolle man mit den Mitteln, die der neue Förderverein generiert eine finanzielle Basis für den Leistungssport sichern. Weitere Info: www.teamparis2024.de

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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