200.000 Stunden in der Luft

Büchel. Das Taktische Luftwaffengeschwader 33 hat die Tornado-Flugstunden in Büchel auf 200.000 gestellt.

Der Tornado wird in Büchel seit 1985 eingesetzt. Um die 200.000 Flugstunden zu erreichen, waren die Piloten des Geschwaders rein rechnerisch jedes Jahr 5.882 Stunden am Himmel unterwegs. Der Fliegerhorst Büchel ist neben Schleswig der einzig verbliebende Tornado-Stützpunkt der Luftwaffe.

Beim Jubiläumsflug war der Kommodore des Geschwaders, Oberst Thomas Schneider, an Bord. Schneider dankte nach dem Flug den Angehörigen des Geschwaders für ihre über Jahre geleistete professionelle Arbeit: "Es ist immer wieder ein gutes Gefühl, in einen Tornado einzusteigen. Die 200.000 Flugstunden sind vor allem ein Zeichen für die Leistungsbereitschaft des Geschwaders. Dabei steht vor allem die Flugsicherheit immer ganz vorne. Und da kann ich mich auf all meine Frauen und Männer rund um die Uhr verlassen." Um einen reibungslosen Flugbetrieb auf dem Fliegerhorst Büchel zu ermöglichen, arbeiten dafür mehr als 2.000 Soldaten und Zivilisten Hand in Hand. 

Aktuell sind mehrere Tornados der Taktischen Luftwaffengeschwader 33 und 51 in Jordanien im Rahmen von Aufklärungsmissionen eingesetzt. Das erste große Jubiläum wurde Anfang September 1995 gefeiert. Anlass war nicht nur der zehnte Geburtstag des Tornados im Verband, sondern auch die 70.000. Flugstunde. Weitere Meilensteine in der Geschichte des Verbandes war das Erreichen der 100.000. Flugstunde im September 1999 sowie der 185.000. Flugstunde im Oktober 2014.

Fotos: Bundeswehr / Nico Tennhardt

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