Auf eigenen Füßen stehen

Ulmen. Maik (21) lebt in einer Wohngruppe in Ulmen. Er arbeitet in einer Wäscherei der Caritas und hofft dort bald einen "richtigen" Arbeitsvertrag zu bekommen.

In der Ulmener Wohngruppe leben zwei Frauen und fünf Männer mit einer Behinderung. Solche Gruppen gibt es auch noch in Düngenheim, Kaifenheim in Uersfeld und in Lutzerath. Die WG-Mitglieder dieser dezentralen Wohngruppen von St. Martin sollen, soweit es möglich ist, Eigenständigkeit erlernen, um später vielleicht einmal in eine eigene Wohnung zu ziehen. Sie müssen beispielsweise ihren Haushalt selbstständig organisieren. Für drei ehemalige WGler ist die eigene Wohnung bereits Realität geworden. "Wir müssen das Loslassen auch lernen, aber es ist auch immer jemand da. Dafür gibt es die Rufbereitschaft", erzählt Vera Simon, Bereichsleiterin dieses Angebots. "Es geht für die Bewohner auch darum sich selbst realistisch einzuschätzen", ergänzen Susanne Weber und Kerstin Junglas, die als Ansprechpartner für die WGler bereitstehen. Dass die Nachbarschaft in Ulmen sehr positiv auf die Wohngruppe reagiert, freut alle Beteiligten. Jetzt sei wieder Leben in der Straße, so das Echo.

Foto: Pauly

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