Geschichte "erwandern"

Lutzerath. Im Lutzerather Wald - unweit der Drei-Eichen-Hütte - sind neue Schautafeln aufgestellt worden, die auf zwei Orte von geschichtlicher Bedeutung hinweisen. Zum einen geht es um die erhaltenen Fundamente einer V1-Raketen-Reservestation aus dem 2. Weltkrieg, zum anderen um Gräber aus römischer Zeit.

2017 wurde die V1-Station im Lutzerather Wald vom Archäologen der Landesarchäologie und Lutzerather Gemeindearbeitern freigelegt. Unter der Anleitung der Freizeit-Militärhistoriker Wolfgang Gückelhorn, Detlev Paul, Olaf Göbel und Volker Pelz, die alle ehrenamtlich für die Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte arbeiten, wurde die "Eifelschreck"-Station gut sichtbar und begehbar gemacht. Die Zeichnung und der Text der Infotafeln stammen von Detlev Paul und Wolfgang Gückelhorn.

Bei der Tafel für die Römergräber hat Dietmar Grewenig den Text erstellt und bei der Darstellung der Zeichung mitgewirkt. Der Tourismus- und Gewerbeverein Lutzerather Höhe hat die Kosten in Höhe von 2.000 Euro getragen und die Tafeln aufgestellt.

Fotos: privat, Pauly (3)

www.lutzerath.de

 

 

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