Tornados werden verlegt

Büchel. Auf dem Fliegehorst Büchel stehen umfassende bauliche Maßnahmen an. Nach intensiver Prüfung verschiedener Optionen wurde die Entscheidung getroffen, mit einem operationell notwendigen Minimum an Personal und Material nach Nörvenich zu verlegen. Derzeit sei die Verlegung von Juni 2022 bis voraussichtlich Februar 2026 geplant. Das teilt das Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe mit.

Nörvenich stelle aufgrund der räumlichen Nähe sowie der vorhandenen infrastrukturellen Kapazitäten, auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte, die beste Option dar. Im Rahmen der routinemäßigen Überprüfung der Maßnahmen zur Vermeidung von Fluglärm prüfe das verantwortliche Luftwaffentruppenkommando derzeit Handlungsoptionen, um zusätzliche Belastungen für die Region Nörvenich auf ein Minimum zu begrenzen: In den nächsten Monaten würden diese Handlungsoptionen durch die zuständigen Bundeswehrdienststellen im Detail untersucht. Unter anderem sollen nach Abschluss des Vergabeverfahren zwischen der beauftragten Baufirma und den Bauprojektverantwortlichen Zeitfenster gefunden werden, in denen eine Teilnutzung der Flugverkehrsflächen in Büchel möglich sei. Dieses Verfahren finde bereits Anwendung, um beispielsweise Flugzeuge trotz Baumaßnahmen aus oder in die am Heimatstandort verbleibende technische Instandsetzung zu überführen.

Das Luftwaffentruppenkommando erwartet erste Erkenntnisse aus der laufenden Untersuchung im dritten Quartal 2021. "Wir stehen in ständigem Austausch mit den für die Baumaßnahmen in Büchel zuständigen Behörden, weil auch wir möglichst schnell wieder an unseren Heimatstandort zurückverlegen wollen. Schließlich ist es auch eine zusätzliche Belastung für die Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien, die wir möglichst auf ein Minimum reduzieren wollen", so der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 in Büchel, Oberst Thomas Schneider.

Foto: Archiv

www.bundeswehr.de

 

 

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