Tornados werden verlegt

Büchel. Von Juni 2022 bis voraussichtlich Februar 2026 wird der Flugbetrieb des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 auf dem Flugplatz Büchel aufgrund von notwendigen Baumaßnahmen eingestellt. Das hat die Bundeswehr mitgeteilt.

Für diesen Zeitraum werden 25 Tornado-Kampfflugzeuge sowie circa 450 Angehörige des Verbandes zum Taktischen Luftwaffengeschwader 31 "Boelcke" nach Nörvenich (Nordrhein-Westfalen) verlegt. Im Rahmen einer routinemäßig stattfindenden Sitzung der Kommission zum Schutz gegen Fluglärm, informierten die beiden Geschwader und das zuständige Luftwaffentruppenkommando jetzt Vertreter der betroffenen Gemeinden über Maßnahmen zum geplanten Flugbetrieb und Lärmschutz. Für den Tornado wurden flexible Verlegemöglichkeiten auf andere Flugplätze geprüft. Insgesamt sei dadurch eine Reduzierung des Flugbetriebs am Platz Nörvenich von bis zu 20 Prozent ab dem zweiten Halbjahr 2022 möglich.

Archiv-Foto: Pauly

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

weiterlesen