cw

Wie Integration gelingen kann

Der Kampf für eine Arbeitserlaubnis hat sich ausgezahlt

Ulmen. Die Geschichte von Ali Mohammadali zeigt: Integration kann gelingen und ist für alle Seiten eine Bereicherung.

Der junge Afghane Mohammadali hat eine entbehrungsreiche und schwierige Flucht hinter sich, die keinen Einzelfall darstellt. Seine Heimat musste er verlassen, weil er sich für einen Freund einsetzte, der getötet wurde. Doch er hat Glück und wird im Herbst 2015 in der Ferienpension bei Ursula Borsch einquartiert. Ali spricht und versteht zu diesem Zeitpunkt kein Wort Deutsch. Die engagierte Pensionsbesitzerin kann ihn in einem ehrenamtlichen Deutschunterricht unterbringen. Die Teilnahme an einem ganztägigen Deutschkurs bleibt ihm aus politischen Gründen untersagt.

Neben dem Unterricht verrichtet Ali Sozialstunden bei der Gemeinde. Doch sein großer Wunsch ist es, eine vollwertige Arbeitsstelle zu finden. Bei der Schreinerei "Kaspari" kommt er diesem Traum einen Schritt näher, denn ihm wird eine Praktikumsstelle angeboten. Hier beginnt nun allerdings der Kampf mit den Behörden. Der fleißige Flüchtling hat es schwer eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Nur dank des Einsatzes aller Beteiligten, allen voran Unternehmer Holger Kaspari, Gisela und Hans-Dieter Kaspari sowie Ursula Borsch, darf Ali ein Einstiegsqualifizierungsjahr in der Schreinerei beginnen.

Nicht nur für Ali erfüllt sich ein Traum. Auch der Handwerkerbetrieb ist glücklich, in ihm einen so engagierten  Mitarbeiter gefunden zu haben, der stetig Fortschritte mache, wie  Holger Kaspari berichtet. "Wir haben ihn alle in unser Herz geschlossen und wünschen ihm nichts mehr, als dass er hier in Lutzerath ein sicheres, geschütztes Zuhause finden darf", so Kaspari.

 

Foto: privat

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Mehrere Unfälle beschäftigten Rettungskräfte

Ahr. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst hatten am vergangenen Wochenende im Kreis Ahrweiler einige Einsätze zu bewältigen. Am Sonntagnachmittag kam es auf der B 257 zwischen Leimbach und Niederadenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Laut Polizei überholte ein Motorradfahrer vorausfahrende Fahrzeuge. Einer dieser Pkw begann seinen Überholvorgang ebenfalls. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Hierdurch wurde der Motorradfahrer schwer verletzt. Die Bundesstraße musste für die Zeit der Verkehrsunfallaufnahme voll gesperrt werden. Am Samstagabend sah sich eine 21-jährige Autofahrerin, die gegen 18 Uhr auf der B 267 in Richtung Walporzheim fuhr, in Marienthal aufgrund einer Pferdekutsche, die ihr entgegenkam, dazu gezwungen, auf den Grünstreifen auszuweichen. Dadurch entstand an ihrem Fahrzeug ein leichter Schaden. Der Kutschführer setzte seine Fahrt fort, ohne mit der Autofahrerin seine Daten zur Schadensregulierung auszutauschen. Der Kutschführer wurde später durch die Polizei ermittelt. Laut Polizei lag die Unfallursache im Scheuen der beiden Pferde. Dadurch geriet der Planwagen kurz nach links auf die Gegenfahrbahn. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ein. Bereits am Freitag kam es gegen 17:50 Uhr auf der L 82 zu einem Verkehrsunfall mit fünf Verletzten. Eine 24-jährige Frau aus Sinzig befuhr zur Unfallzeit die L 82 in Fahrtrichtung Franken. Laut Polizei bog sie in Höhe des Schlosses Ahrenthal nach links ab. Dabei übersah sie ein Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Sinzig, das ihr entgegenkam uind sich nicht im Einsatz befand. Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen. In dem Feuerwehrfahrzeug wurden zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 14 und 15 Jahre alt, und zwei aktive Feuerwehrleute leicht verletzt. Die Unfallverursacherin erlitt schwere Verletzungen. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Neben mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes waren auch die Feuerwehr Sinzig und vorsorglich auch Notfallseelsorger vor Ort. Die L 82 wurde zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Am Sonntagnachmittag wurde gegen 16:45 Uhr ein Wohnungsbrand in der Landskroner Straße gegenüber des Heimersheimer Bahnhofs gemeldet. Die Einsatzkräfte fanden beim Eintreffen eine brennende Holzpergola auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses vor. Sie brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei nach erster Schätzung auf rund 1000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst hatten am vergangenen Wochenende im Kreis Ahrweiler einige Einsätze zu bewältigen. Am Sonntagnachmittag kam es auf der B 257 zwischen Leimbach und Niederadenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Laut Polizei…

weiterlesen