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Im Zeichen des Gesetzbuches

Lokale Themen und tolle Tänzen

Pünderich. Die Kappensitzung der Pündericher Gesetzkrämer hat die Närrinnen und Narren mit einem strammen und lustigen Programm und einer gehörigen Portion Selbstironie überzeugt.

Zum Sitzungsauftakt ließ der Sitzungspräsident Andreas Buss das Pündericher Gesetzbuch feierlich durch den Ortsbürgermeister Hans-Werner Junk höchstpersönlich in den Saal tragen. Anschließend machte er klar, wie man sich nach dem Pündericher Fastnachtsgesetz zu verhalten habe. So haben die Pündericher Karnevalisten alles gesetzlich geregelt, vom Tanz mit hübschen Funken bis hin zur Trinkreihenfolge alkoholischer Getränke. Anschließend begrüßten Prinz Rico I. - Streckenposten ausm Osten, und Prinzessin Gabi I. vom Bockhiwwel die Narrenschar.

Dann erzählten und sangen Christopher Strzalka und Stefan Brohl als Outlaws aus dem Wilden Westen, was man in Pünderich alles erleben kann. Frank Brohl und Theo Greis wagten in ihrem „Gesetzkrämer-TV 2028“ einen lustigen Blick in die Zukunft. Christian Simon hatte im Arbeitsamt Pünderich als Beamter vom Dienst einige Jobangebote zu vergeben, fand aber nicht immer die richtigen Bewerber. Die Stubbibärenbande brachte wie jedes Jahr eine Märchenparodie auf die Bühne. Diesmal war der Froschkönig, gespielt von Daniel Mentges, auf der Suche nach seiner wunderschönen Prinzessin. Gesellschaft bekam er von einer ostdeutschen Frau, gespielt von Michael Schmitz, einem belgischen Lüstling, gespielt von Martin Simon, und einem Kölner Kölschfanatiker, gespielt von Christian Simon. Gekrönt wurde das kurze Theaterstück durch den Auftritt von Paul-Ludwig Mertes, der die Protagonisten in einem Kellertürchen durch das das Dorf führte und seinem Ruf als bester Fremdenführer Pünderichs alle Ehre machte. Den Abend perfekt machten verschiedene Tänze - unter anderem drei Gardetänze und zwei Showtänze mit den Themen Sister Act und die "Wilden Zwanziger".

Foto: Butzen

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