Notfallzentrum ist bereit

Zell. Als in einem Waldstück bei Altlay eine Rauchgasgranate aus dem Zweiten Weltkrieg explodiert ist und Einsatzkräfte der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr sowie einige Anwohner dem austretenden Rauch ausgesetzt waren, startete das Notfallzentrum des Klinikums Mittelmosel eine koordinierte Rettungsaktion.

Das Notfallzentrum wurde mit der Ankündigung des möglichen Eintreffens mehrerer verletzter Personen in zunächst noch unbekannter Anzahl über das Ereignis informiert. Umgehend wurde die aktuelle Aufnahmekapazität geklärt und der Einsatzleitung vor Ort mitgeteilt. Im nächsten Schritt erfolgten die Vorbereitungsmaßnahmen für die Versorgung und Aufnahme möglicher Verletzter in den Räumen des Notfallzentrums. Gleichzeitig diente der klinikeigene Hubschrauberlandeplatz als Bereitstellungsort für einen von der Integrierten Leitstelle beorderten Rettungshubschrauber in Warteposition. Innerhalb kurzer Zeit standen sechs Ärzte und sechs Pflegekräfte sowie zusätzlich das Personal des Labors und der Röntgenabteilung für die Patientenversorgung bereit. Ab 18.30 Uhr trafen dann durch den Rettungsdienst die Patienten ein. Innerhalb der folgenden zwei Stunden wurden insgesamt 16 Personen versorgt, von denen zwölf zur stationären Überwachung aufgenommen wurden. Glücklicherweise war keiner von ihnen verletzt oder zeigte klinische Zeichen eines Inhalationstraumas, so dass es in allen Fällen nach der Erstuntersuchung um eine vorsorgliche Überwachung ging.

Auch wenn es in diesem Fall zu keinen Verletzungen oder Vergiftungen kam, war der Einsatz dennoch eine eindrückliche Demonstration dafür, dass das Klinikum Mittelmosel mit dem Notfallzentrum im Falle eines Falles in der Lage ist, die Versorgung mehrerer Verletzter zu gewährleisten, heißt es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses.

Foto: Klinikum Mittelmosel

www.klinikum-mittelmosel.de

 

 

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