Präzise Einblicke dank 3D-Technik

Zell. Das Klinikum Mittelmosel hat in modernste Technik für minimalinvasive Chirurgieverfahren investiert. Ein neuer 3D-Operationsturm liefert dem Operateur dreidimensionale und hochauflösende Bilder aus dem operierten Bereich und ermögliche so nicht nur eine Optimierung der Arbeitsweise, auch Patienten profitierten von kürzeren Rehabilitationszeiten dank schonenderer Eingriffe.

Die sogenannte "Schlüssellochchirurgie" wird bereits seit einigen Jahren in den Operationssälen des Klinikums Mittelmosel angewandt. Dabei werden über kleine Zugänge Instrumentarien zu dem betroffenen Organ in den OP-Bereich eingeführt; Über einen Bildschirm kann der Operateur so das Vorgehen kontrollieren. Mit der Anschaffung eines 3D-Operationsturms, gehe eine Optimierung dieses Operationsverfahrens einher. Auch hier sind über kleine Schnitte Instrumentarien in das OP-Feld einzuführen. Im Unterschied zu früheren endoskopischen Bildgebungsverfahren werden bei der neuen Methodik mithilfe besonderer Kamera- und Rechnertechniken sowie einer zu tragenden Polarisationsbrille dreidimensionale Bilder aus dem Körperinneren erzeugt. Weil sowohl die Körperstrukturen als auch das Instrumentarium sehr präzise dargestellt würden, sind keine weiteren Zugänge mehr notwendig.

"Wir sind begeistert", freut sich Dr. Matthias Kötting, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Unfall-, Viszeral- und Gefäßchirurgie: "Der 3D-Operationsturm ist eine große Bereicherung für das Klinikum Mittelmosel und seine Patienten. Operationen wie die Entfernung der Gallenblase oder des Appendix, Korrekturen von Leisten-, Narben- oder Nabelbrüchen, aber auch große und langwierige Behandlungen wie zum Beispiel komplexe (Darm-)Krebsoperationen können deutlich schonender für den Patienten durchgeführt werden."

Foto: DGKK

www.klinikum-mittelmosel.de

 

 

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