Simon legt Ende 2022 Amt nieder

Zell. Karl Heinz Simon, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zell, legt Ende des kommenden Jahres sein Amt nieder. Das hat er im Rahmen einer Pressemitteilung erklärt.

Karl Heinz Simon schreibt, dass er den Ältestenrat der Verbandsgemeinde Zell (Fraktionsvorsitzende und Beigeordnete) in dessen Sitzung am 2. Dezember 2021 darüber unterrichtet, dass er beabsichtigt, zum 31. Dezember 2022 die Versetzung in den Ruhestand zu beantragen. Am gleichen Tage habe er auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Zell hierüber informiert.

Weiterhin schreibt er: "Meine (dritte) Amtszeit hätte normalerweise erst am 3. Mai 2024 geendet. Von daher beabsichtige ich, rund 16 Monate früher aus dem Amt zu scheiden. Ausschlaggebend für meine Entscheidung, vorzeitig in den Ruhestand zu treten, sind gesundheitliche Gründe. Meine gesundheitliche Situation ist, wie ich dies bereits bei Niederlegung meines Kreistagsmandats erklärt habe, seit mehreren gesundheitlichen Attacken im Jahr 2019 durchgängig angeschlagen und beeinträchtigt mich im Alltag sehr, da auch meine Leistungskraft seitdem spürbar reduziert ist. Eine nachhaltige Besserung der Situation ist für mich leider auch nicht erkennbar. Ich spüre auch, dass ich durch diese Beeinträchtigungen dem Anspruch, den ich hinsichtlich meiner Arbeit an mich selbst habe, so nicht mehr auf Dauer gerecht werden kann. Ich habe daher nach langer Zeit der Abwägung für mich entschieden, im Interesse meiner Gesundheit und auch meiner Familie mein Amt als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zell vorzeitig mit Erreichen des 65. Lebensjahres im Dezember 2022 und nach dann über 48 Jahren im Dienst der Verbandsgemeinde Zell (Mosel), davon mehr als 22 Jahre als Bürgermeister, aufzugeben. Dies ist für mich keine leichte Entscheidung, habe ich doch diese Aufgabe seit Mai 2000 mit großer Freude wahrgenommen. Bürgermeister sein war und ist für mich mehr als 'nur' ein Beruf! Aber alles hat bekanntlich seine Zeit! In den verbleibenden zwölf Monaten werde ich meine Aufgaben natürlich mit ganzer Kraft weiterführen.

Aufgrund dessen ist für die Zeit ab dem 1. Januar 2023 eine Nachfolgerin/ein Nachfolger zu wählen. Ich habe die lange Zeitspanne zwischen dieser Ankündigung und meinem Ausscheiden bewusst gewählt, um den politischen Gruppierungen die Möglichkeit einzuräumen, ohne Zeitdruck geeignete Bewerberinnen oder Bewerber für meine Nachfolge zu gewinnen. Natürlich gilt dies auch für Einzelbewerber/innen, welche gegebenenfalls Interesse an dem Amt haben."

Nach § 53 Absatz 5 Satz 1 Gemeinde Ordnung ist bei Ausscheiden eines hauptamtlichen Bürgermeisters wegen Ablauf der Amtszeit oder Eintritts in den Ruhestand frühestens neun Monate und spätestens drei Monate vor Freiwerden der Stelle zu wählen. Dies wäre dann die Zeitspanne vom 1. April 2022 bis zum 30. September 2022. Den Termin der Wahl legt die Kommunalaufsichtsbehörde der Kreisverwaltung Cochem-Zell auf Vorschlag der Verbandsgemeinde fest.

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www.zell-mosel.de

 

 

 

 

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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Guter Wein, schlechte Manieren

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